online-werbung.ch | Freitag, 21.09.18 |
Marktindex Booklet
werbung
Familie / Kochen / Rezepte

So viele Küchenkräuter!

Verschiedene Wege, Kräuter für die kalte Jahreszeit haltbar zu machen

Küchenkräuter machen jedes Essen schmackhaft und zum Teil auch bekömmlicher. Man kann sie in Töpfen auf dem Balkon oder im Winter auch in der Wohnung ziehen. Wer einen grossen Garten hat, für den empfiehlt sich natürlich ein Kräuterbeet. Jetzt im Sommer kann man den Wuchs mancher Kräuter kaum kontrollieren und benötigt häufig fürs Kochen gar nicht so viel, wie dann schon nachwächst. Damit Sie auch im Winter Kräuter geniessen können, erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Küchenkräuter haltbar machen können.

Kräuter sind lecker und gesund!

Es gibt Kräuter, denen eine Heilwirkung nachgesagt wird, die sogenannten Heilkräuter. Die Kräuter, die beim Kochen verwendet werden, sind Küchenkräuter. Zu den Küchenkräutern zählen: Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Liebstöckl, Oregano, Thymian, Estragon oder Dill. Sie haben einen intensiven Geschmack und Duft, der durch ihre ätherischen Öle hervorgerufen wird. Manche von ihnen haben dadurch auch verdauungsfördernde oder entzündungshemmende Eigenschaften. Damit man auch im Winter schmackhafte Mahlzeiten zubereiten kann, kann man Küchenkräuter haltbar machen. Aber: nicht jedes Kraut verträgt jede Art des Haltbarmachens, manches verliert sein Aroma.

Rezepte, wie man Kräuter haltbar macht

Bei jeder Methode gilt dieselbe Vorbereitung: Die Kräuter sollten gewaschen und sorgfältig trockengetupft werden. Achten Sie darauf, dass sich keine kleinen Insekten darauf befinden, die im Nachhinein Schaden anrichten könnten. 

  • Kräuter-Öl: Verwenden Sie ein neutral schmeckendes Pflanzenöl. Füllen Sie so viele Kräuter in ein Gefäss, wie hineinpasst, aber: nicht nachdrücken. Geben Sie so viel Öl darauf, bis die Küchenkräuter komplett bedeckt sind. Eventuelle Luftblasen sollten vermieden werden. Das Gefäss sollte an einem dunklen Ort ca. 2 Wochen durchziehen können. Verwendbar: Rosmarin, Oregano, Salbei, Thymian oder Majoran.
  • Kräuter-Essig: Kräuter-Essig lässt sich genauso herstellen wie Kräuter-Öl. Man verwendet dabei Wein- oder Apfelessig. Verwendbar: Dill, Oregano, Basilikum, Thymian, Zitronen-Melisse, Petersilie, Estragon oder Bärlauch.
  • Kräuter einfrieren: Die Kräuter werden gehackt und in einem geeigneten Gefäss tiefgefroren. Verwendbar: Bärlauch, Basilikum, Dill, Liebstöckl, Petersilie. Nicht geeignet: Oregano, Thymian.
  • Kräuter trocknen: Dazu wird der ganze Stängel an einem Faden zum Trocknen aufgehängt. Er sollte keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Meist dauert es ca. 3 Tage, bis das Kraut durchgetrocknet ist. Am besten geeignet: Bohnenkraut, Estragon, Majoran, Oregano, Rosmarin und Thymian. 
  • Kräuter-Likör: Dazu wird ein geschmacksneutraler Alkohol verwendet, wie z. B. Wodka. Füllen Sie reichlich Kräuter in eine Flasche. Ausserdem je nach Geschmack 5 – 10 g Zucker pro 100 ml Alkohol. Füllen Sie mit dem Alkohol auf und schütteln Sie sie gut durch. Lassen Sie die geschlossene Flasche an einem dunklen Ort ca. 2 Wochen ziehen. Geeignet ist, was schmeckt!

Kommentare

Kommente

Werbung

Ähnliche Beiträge