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Wann Schwangere nicht zum Arzt müssen …

Dass der Blutdruck in der Schwangerschaft verrückt spielt, ist völlig normal

Was in jeder anderen Lebenslage ein Warnsignal wäre, ist in der Schwangerschaft oft nur die harmlose Nebenwirkung davon, dass Ihr Körper jetzt einen zweiten Körper mitversorgen muss. Wenn der Blutdruck in den Keller fällt, die Füsse anschwellen, die Brustwarzen schmerzen oder Ihnen ständig die Luft ausgeht, brauchen Sie in der Schwangerschaft weder zu erschrecken noch Tabletten zu nehmen – mit ein paar bewährten Hausmitteln bekommen Sie die kleinen Beschwerden des schwangeren Körpers in den Griff.

Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft

Vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft klagen viele Frauen über sehr niedrigen Blutdruck, der vor allem nach den Mahlzeiten auftritt. Der Grund dafür: Die Gebärmutter wird stark durchblutet. Nach dem Essen stellt ausserdem das Verdauungssystem seine Adern weit. Für Gehirn und Muskeln bleibt wenig Blut übrig. Die Blutdruckstürze hören im zweiten oder dritten Trimester meist von selbst auf. Bis dahin helfen Wechselduschen, salzige, fettige und scharfe Speisen – alles, was der Arzt seinen Bluthochdruckpatienten verbietet. Sollte das nicht reichen, verzichten Sie auf warme Mahlzeiten und heisse Getränke. Essen und trinken Sie kalt.

Wasser im Gewebe: Baden hilft

Das Schwangerschaftshormon Progesteron macht die Adern durchlässig, damit das Kind in der Gebärmutter optimal mit allem versorgt wird. Als Nebenwirkung können der werdenden Mutter die Beine anschwellen, weil Flüssigkeit ins Gewebe sickert. Um das Wasser loszuwerden, lagern die meisten Schwangeren gerne die Füsse hoch. Schneller und gründlicher verschwindet die Flüssigkeit aber, wenn Sie schwimmen. Der Wasserdruck von aussen wirkt wie eine Lymphdrainage und presst die Flüssigkeit aus Ihren Beinen zurück in den Blutkreislauf. Anstatt einem Schwimmbad kann auch eine warme Wanne reichen, wenn Sie eine halbe Stunde oder länger im Wasser bleiben.

Juckende Brustwarzen: massieren, wärmen oder an die Luft

Während der Schwangerschaft bereiten sich die Brüste darauf vor, Milch zu produzieren. Dabei kann es vorkommen, dass die Brustwarzen jucken oder schmerzen, vor allem bei Kälte. Bei manchen Schwangeren gehen diese Episoden gegen Ende der Schwangerschaft vorbei, bei anderen halten sie bis in die Stillzeit hinein an. Bei juckenden Brustwarzen reicht es oft, sie zu massieren. Die Wäsche kann schuld sein: Tragen Sie keine BHs aus Synthetikfaser, sondern aus reiner Baumwolle. Fangen die Brustwarzen bei Kälte an zu schmerzen, dann hilft eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen. Manchmal beruhigen sich die Mamillen auch schon, wenn Sie BH und Pullover ausziehen und die Brüste an die Luft lassen.

Für zwei atmen

Dass einer Schwangeren beim Treppensteigen schnell die Luft ausgeht, ist völlig natürlich, denn auch das Baby braucht Sauerstoff und holt ihn sich aus dem Kreislauf der Mutter. Wenn Sie merken, dass Sie schnell ausser Atem kommen, dann treten Sie etwas kürzer. Achten Sie darauf, genügend eisenhaltige Lebensmittel zu essen, damit der Sauerstofftransport in Ihrem Blut optimal funktioniert.

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