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Wenn es mit dem Stillen nicht recht klappt

Das können Sie tun

Viele Frauen haben gerade in der Anfangsphase Schwierigkeiten mit dem Stillen ihres Babys: Die Brustwarzen sind entzündet und schmerzen, der Milchfluss will nicht so richtig in Gang kommen oder das Baby hängt gefühlt ununterbrochen Tag und Nacht an der Brust. Doch mit diesen Problemen müssen Sie sich nicht abfinden, denn es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Stillbeziehung angenehmer zu gestalten – ganz ohne Quälereien und Selbstzweifel.

Nur kein Stress im Wochenbett – lassen Sie sich verwöhnen

Damit die Stillbeziehung zwischen Ihnen und Ihrem Baby klappt, brauchen Sie gerade in den ersten Wochen nach der Geburt eines: Ruhe! Die Zeit des Wochenbetts, also die ersten sieben bis acht Wochen nach der Geburt, ist eine zauberhafte Zeit, in der Sie und Ihr Baby sich kennenlernen, sich auf die neue Realität einstellen und als Familie zusammenwachsen können. Gleichzeitig ist gerade diese Zeit im Hinblick auf das Stillen sehr störanfällig, denn wie so vieles muss auch das erst gelernt werden. Lassen Sie sich in dieser Zeit nicht stressen, nehmen Sie sich keine grösseren Projekte vor oder für irgendwelche Aktivitäten einspannen. Sie müssen nun nicht täglich die Schwiegermutter besuchen oder Ihren Chef beeindrucken: Kuscheln Sie sich stattdessen mit Ihrem Baby ins Bett, lassen Sie sich mit Leckereien verwöhnen und stillen Sie, so lange und so oft Sie und Ihr Kind mögen.

Mit der richtigen Brustpflege Problemen vorbeugen

Stress nämlich hat einen negativen Einfluss auf die Milchbildung und erschwert Ihnen den unbeschwerten Umgang mit Ihrem Kind. Ebenso wie die gestörte Milchbildung gehören auch wunde Brustwarzen und Brustentzündungen zu den häufigsten Problemen beim Stillen. Allerdings können Sie diesen mit einigen einfachen Pflegemassnahmen vorbeugen:

  • Achten Sie auf die richtige Stilltechnik und lassen Sie sich diese von einer Stillberaterin zeigen.
  • Lassen Sie Ihre Brustwarzen nach dem Stillen an der Luft trocknen
  • oder trocknen Sie sich sorgfältig ab – Feuchtigkeit fördert Entzündungen.
  • Pflegen Sie die Brustwarzen nach dem Stillen mit Lanolin (Wollwachs).
  • Tragen Sie Stilleinlagen aus natürlichen Materialien (z. B. Baumwolle) und wechseln Sie sie häufig.
  • Wechseln Sie beim Stillen die Seiten und leeren Sie regelmässig jede Brust.
  • Das fördert nicht nur den Milchfluss sondern beugt auch Brustentzündungen vor.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag, am besten Wasser oder Kräutertees.
  • Meiden Sie jedoch Pfefferminztee, denn dieser hemmt die Milchproduktion.

Sollten Ihnen die Brüste schmerzen bzw. eine fiebrige Brustentzündung drohen, so hilft ein kühlender Quarkwickel. Notfalls tut es auch die Kaltkompresse aus dem Kühlschrank. Haben Sie dagegen Probleme mit dem Milchfluss, so können Sie diesem mit wärmenden Wickeln bzw. Kompressen auf die Sprünge helfen. Übervolle Brüste streichen Sie vorsichtig unter der heissen Dusche aus und beugen so einer schmerzhaften Entzündung vor.

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