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Weniger ist mehr: Misten Sie die Kinderzimmer aus

Immer Stress mit unaufgeräumten Zimmern und die Kinder wollen einfach nicht aufräumen? Selbst nach Stunden und trotz Fernsehverbot, Abnahme des Handys und dem Androhen von Hausarrest, tut sich einfach nichts und Ihr Kind setzt sich höchstens trotzig mitten ins Zimmer und streikt? Wenn Ihnen dieses Szenario bekannt vorkommt, ist es Zeit, auszumisten.

Kinder sind oft überfordert im Chaos

Wenn Ihr Kind sein Zimmer im Chaos untergehen lässt und Sie Gummistiefel brauchen, um dieses zu durchqueren, können Sie davon ausgehen, dass Aufforderungen, das Zimmer nun endlich aufzuräumen, wirkungslos bleiben. Der Grund liegt oft nicht darin, dass die Kinder keine Lust dazu haben. Klar räumt keiner unbedingt gerne auf, aber wenn das Zimmer im Chao versunken ist, findet sich oft kein Anfang. Dadurch sind Kinder überfordert.

Stress im Kopf ist Gift fürs Aufräumen

Sieht das Kinderzimmer aus wie in Saustall, fühlt sich Ihr Kind meistens selbst nicht wohl darin. Durch eine Überforderung mit dem Chaos und dem Druck, der durch den Konflikt mit Ihnen entsteht, weil das Zimmer unordentlich ist, entsteht ein hohes Mass an Stress. Dadurch kann innerliche Unruhe ausgelöst werden und dass der Schlaf nicht erholsam ist. Aber auch Kopfschmerzen oder Bauchweh sind mögliche Konsequenzen. Stress im Kopf ist nicht günstig, wenn das Zimmer aufgeräumt werden soll.

Misten Sie aus – Schritt für Schritt!

Ohne Ihre Hilfe wird Ihr Kind aus diesem Chaos nicht rausfinden. Kinder im Grundschulalter sind oft generell nicht in der Lage, ihr Zimmer alleine aufzuräumen und verlieren schnell den Überblick. Nach einem anstrengenden Spielnachmittag mit den drei besten Freunden und den vier besten Freundinnen, sieht das Zimmer aus wie nach einer Verwüstung. Aber Ihr Kind ist müde und findet ohne Ihre Hilfe keinen Anfang. Sie erleichtern das Aufräumen, wenn Sie darauf achten, dass Ihr Kind nicht zuviele Sachen hat.

Kaputte und nicht benutzte Spielsachen: weg damit!

Die Versuchung ist gross, Kindern viel zu viel zu kaufen. An jeder Ecke und in jeder Werbung findet Ihr kleiner Schatz Spielsachen, die einfach super sind und die es unbedingt haben will. Oft sind diese wenige Wochen später Teil des Kinderzimmers. Viele Kinder sind total überfordert, weil sie zuviele Spielsachen haben. Dasselbe gilt für Kleidung. Misten Sie mit Ihrem Kind zusammen aus. Bieten Sie Ihrem Kind an, nicht genutzte Spielsachen, die in Ordnung sind, auf dem Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen und vom Erlös etwas anderes zu kaufen oder auf etwas Teueres zu sparen. Ihr Kind arbeitet sicher gut mit, wenn Sie als Beispiele Laptop oder Tablet benennen oder vielleicht ein ferngesteuerter Roboter. Sie sollten nicht einfach so die Spielsachen wegwerfen oder aussortieren, manchmal hängt das Herz Ihres Kindes an einem kleinen, kaputten Auto, weil das irgendwann mal von der Oma geschenkt wurde. Das Androhen mit dem Müllsack durchs Zimmer gehen bringt meistens auch nichts. Setzen Sie sich mit Ihrem Kind ans Ausmisten und schaffen Sie Platz- Sie werden sehen, dass Ihr Kind danach stressfreier ist und leichter das Zimmer aufräumen kann.

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