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Trockenbürsten – die Wohltat für den Körper

Es gehört zu den unkompliziertesten Wellness-Behandlungen überhaupt: das Trockenbürsten

Benötigt werden wenige Minuten Zeit am Tag, etwas Disziplin und eine passende Bürste. Die Anregung des Kreislaufs lässt sich sofort spüren, doch nachgesagt werden dem Trockenbürsten viele weitere wohltuende Effekte, darunter eine allgemeine Verschönerung der Haut, Hilfe bei Verhornungsschäden, der günstige Einfluss auf das Lymphsystem und sogar eine gewisse Wirksamkeit gegen Cellulitis.

Verfahren

Wenden Sie das Verfahren des Trockenbürstens auf trockener, nicht feuchter Haut an. Auch die Bürste sollte trocken sein. Eine Hauptregel für die Gliedmassen lautet: Immer in Richtung zum Herzen bürsten. Fahren Sie in langen, angenehmen Strichen über die Haut – Trockenbürsten ist kein Schrubben, sondern eine sanfte effektive Wellness-Behandlung.

Beginnen Sie ganz unten am Bein und fahren Sie mit langen Aufwärtsstrichen bis kurz vor das Knie. Sie können mit demselben Bein am Oberschenkel oder zunächst mit dem anderen Bein weitermachen. Wenn Sie mit beiden Beinen fertig sind, kommen Po und Hüfte an die Reihe. In Bezug auf den Bauch gibt es unterschiedliche Lehrmeinungen: Publiziert werden mitunter Empfehlungen zum kreisförmigen Bürsten bzw. Streichen im Uhrzeigersinn. Es gibt aber auch Mediziner, die dazu raten, den Bauch- und auch Brustbereich beim Trockenbürsten auszulassen, um keine Organe zu reizen. Auch die empfindlichen Körperbereiche Achselhöhlen und Leisten sind (falls nichts anderes ärztlich verordnet wurde) auszulassen. Inwieweit Sie hingegen Ihren Rücken bürsten können, hängt nicht zuletzt von der Bürste ab. Hautstellen mit Verletzungen oder Entzündungen, kranke Haut und entzündete Krampfadern dürfen nicht einer Trockenbürstung unterzogen werden; auch bei überstarker Behaarung sowie bei Überfunktion der Schilddrüse sollte der Arzt gefragt werden, ob eine Trockenbürsten-Massage vorgenommen werden darf.

Bürstenmodelle

Inwieweit eine Bürste zum Trockenbürsten geeignet ist, bestimmt – neben der Sauberkeit – entscheidend ihr Borstencharakter. Kunsthaar ist zwar für viele dekorativ-kosmetische Zwecke geeignet, für eine Körperbürste ist es zumeist zu hart. Anzuraten sind also Naturborsten. Es gibt sie aus tierischem und pflanzlichem Material. Pflanzliche Borsten werden z. B. aus Kokos-, Palmblatt- oder Sisalfasern gefertigt, tierische aus z. B. Wildschwein- oder Schweineborsten, Ziegen- und Pferdehaar. Wer vegane Bürsten verwenden möchte, sollte also auf die Herkunft des Borstenmaterials achten.

Für das Trockenbürsten der Haut geeignete Bürsten lassen sich unter Bezeichnungen wie Badebürste, Massagebürste, Körperbürste oder Saunabürste finden. Mit langstieligen Bürsten lässt sich der Rücken gut erreichen, manche Bürsten ohne Stiel haben ein breites Band für die Handführung. Und schliesslich gibt es Bürsten mit kurzem, mit entfernbarem oder abklappbarem Stiel und Stielbürsten mit Band. Am wichtigsten ist aber wie gesagt, dass die Borstencharakteristik zu Ihren Bedürfnissen passt. Denken Sie bei einer Nassreinigung der Bürste daran, dass Holz quellen kann, und lassen Sie die Bürste mit den Borstenenden nach unten trocknen.

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