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Schnupftabak statt Zigarette

Individuellen Schnupftabak in Luzern kaufen

Seit das Rauchen von Zigaretten an den Pranger und in den Hintergrund gestellt wurde, erlebt das Schnupfen von speziellem Schnupftabak eine eigentliche Wiedergeburt. Die Vorliebe des Schnupfen von Tabak war früher in unseren Breitengraden nur dem spanischen, dem französischen Adel und der englischen Aristokratie vorbehalten. Erst anno 1702 wurde der Schnupftabak dem gemeinen Volk zugänglich gemacht.



Seit einiger Zeit hat das Schnupfen auch den Apotheker Matteo Schaffhauser, Besitzer der ältesten Apotheke (1833) in Luzern, die Alte Suidtersche Apotheke, erreicht. Er schnupft nicht nur, sondern er mischt verschiedene Rohtabaksorten mit Ölen und hochwertigen Geschmacksstoffen zu individuellen, von Kunden gewünschten Mischungen zusammen, die er auch in kleinen Mengen anbietet.

Was hat dich dazu gebracht ein «Schnupfer» zu werden?

Der Beginn meiner «Schnupf Passion» fällt genau mit meinem Eintritt in die Zunft zu Safran zusammen. Ein Zunftkamerad führte mich zu ersten Mal in die Gilde der «Schnupfer» ein. Der Schnupfer-Funke traf die richtige Nase. Bereits nach den ersten Versuchen lies mich die Idee einen eigenen Schnupf zu kreieren nicht mehr los und nach einiger Zeit, einem Kurzstudium über die Zusammensetzungen des «Snuffs», eine paar Stunden tüfteln, probieren, einem guten Weissen und einem gleichgesinnten Safran-Zünftler, war der Zunftschnupf «Frischi» geboren. Diese Erstmischung hat voll ins Braune getroffen, denn der Fritschi-Schnupf entpuppte sich als Stammvater aller weiteren «Matteo Kreationen», die folgten und noch folgen werden.

Wie bist du zu den verschiedenen Rezepten gekommen.

Beim Mischen der verschiedenen Schnupftabake kommt es vor allem auf die Zusammensetzung und Menge der ätherische Öle und der verschiedenen Rohtabake an. Als Doktor der Pharmazie und nach über 20 Jahren in verschiedenen Stellen in der Pharmazeutischen Industrie, gibt es für mich in den Bereichen Forschung und Wissenschaft wenig Bücher mit sieben Siegeln. Ganz wichtig aber ist eine Nase, die zum einen den Geschmack der Zusammensetzung riecht und die zum andern merkt wie der Tabak auf die vorderen Nasenschleimhäute wirkt. Der Rest besteht aus Studium von Fachbüchern, Probieren und, ganz wichtig, auf die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Wünsche der Kunden eingehen.

Was zeichnet deine Kreationen aus?

Die meisten Snuffs auf dem Markt sind relativ scharf während die Mischungen aus meiner Apotheke sich mit einer wohltuenden Milde auszeichnen. Das lieben meine Kunden, ein Snuff, der einem nicht gleich den Schädel abdeckt. Dieser Linie bleibe ich treu. Ich will das meine Kundinnen und Kunden Freuden am Schupfen haben und der Geschmack meines Produktes nachhaltig ist.

Wie eruierst du den Geschmack deiner Kunden?

Ganz verschieden. Entweder schreiben sie mir ihre Vorlieben auf und ich versuche in meinem Labor ihre Wunschmischung zu finden. Schneller zum Ziel komme ich aber mit Kunden die an einem Abend, zusammen mit mir, ihren eigenen «Snuff» herstellen. Ein eigenes Produkt, das für einmal nicht im Internet zu bestellen ist und das ich auch in kleinen Mengen herstelle. Ein Nischenprodukt, das sich von der grossen Masse des Industrie-Schnupftabaks abhebt und die eigenen Geschmacksvorlieben berücksichtigt. In einer individuellen Schnupfdose mit eigenem Namen mit Firmen-, Club- oder Fantasie-Logos versehen kann der Schnupftabak in meiner «Alte Suidtersche Apotheke» abgeholt werden.

Kann dein Schnupftabak, neben deinem Hausbalsam «Mutter- und-Kind-Salbe» und den anderen seit Jahren selbst hergestellten Hausmittelchen ein neuer Renner werden?

Das wird die Zeit zeigen. Die ersten Hürden hat der «Matteo-Schnupf» schon mal mit Bravour genommen, das zeigen die Bestellungen die bereits nicht nur aus der Stadt Luzern, sondern auch aus anderen Kantonen, eintreffen.

Und jetzt noch ein «Pris-Spruch» der das Ritual des Schnupfens beendet?

Söttisch schaffe ond hesch kei Pfupf,
de nimmsch am beste e Matteo Schnupf.

Priiis

Text und Bilder: Heinz Steimann

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