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Mit Schnyder Parkett gut durch Herbst und Winter

Wenn im Herbst die Heizung wieder läuft, beginnt für Holzböden eine anspruchsvolle Zeit. Die Raumluft wird trockener, das Holz gibt Feuchtigkeit ab und zwischen den Dielen können feine Fugen entstehen. Schnyder Parkett in Stans erklärt, worauf es bei der Parkettpflege in der kalten Jahreszeit ankommt und welche Rolle Luftfeuchtigkeit, Fussbodenheizung und die richtige Oberfläche spielen.

Simone TöllnerVon Simone Töllner · 5. Oktober 2026

Wenn das Holz zu arbeiten beginnt

Holz reagiert auf seine Umgebung. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Gerade im Herbst und Winter macht sich diese natürliche Eigenschaft bemerkbar. Sinkt durch das Heizen die Luftfeuchtigkeit, trocknet das Holz aus und zieht sich zusammen.

Feine Fugen zwischen den Dielen sind deshalb während der Heizperiode keine Seltenheit. Zu warme und dauerhaft sehr trockene Räume können den Boden jedoch stärker beanspruchen und Risse oder Verformungen begünstigen.

Das Raumklima im Blick behalten

Gerade in der Heizperiode lohnt es sich, die Luftfeuchtigkeit regelmässig zu kontrollieren. Ein Hygrometer schafft schnell Klarheit. Schnyder Parkett empfiehlt im Winter mindestens 30 Prozent relative Luftfeuchtigkeit, ideal sind 40 bis 45 Prozent. Fallen die Werte dauerhaft tiefer, kann ein Raumbefeuchter helfen, das Raumklima auszugleichen und ein zu starkes Austrocknen des Holzes zu vermeiden.

Besonders wichtig ist ein ausgeglichenes Raumklima bei Parkett auf Fussbodenheizung, da Wärme und trockene Luft das natürliche Arbeiten des Holzes zusätzlich beeinflussen können.

Im Winter sind 40–45 % Luftfeuchtigkeit ideal. Bei Werten unter 30 % hilft ein Raumbefeuchter, das Holz vor dem Austrocknen zu schützen.
Im Winter sind 40–45 % Luftfeuchtigkeit ideal. Bei Werten unter 30 % hilft ein Raumbefeuchter, das Holz vor dem Austrocknen zu schützen.

Wärme von unten

Parkett und Fussbodenheizung lassen sich gut miteinander kombinieren, wenn Holzart, Aufbau und Heizverhalten aufeinander abgestimmt sind. Eiche, Räuchereiche, Esche oder Nussbaum eignen sich beispielsweise gut, während Ahorn und Buche stärker auf klimatische Veränderungen reagieren.

Mehrschichtparkett ist häufig die geeignetere Variante, da es weniger quillt und schwindet als Massivparkett. An der Holzoberfläche sollten 27 Grad nicht überschritten werden. Auch starke Temperaturschwankungen gilt es zu vermeiden.

Parkett und Fussbodenheizung lassen sich gut miteinander kombinieren, wenn Holzart, Aufbau und Heizverhalten aufeinander abgestimmt sind.
Parkett und Fussbodenheizung lassen sich gut miteinander kombinieren, wenn Holzart, Aufbau und Heizverhalten aufeinander abgestimmt sind.

Pflege statt vorschnell renovieren

Gerade im Herbst lohnt sich ein Blick auf den Zustand des Bodens. Geölte Parkettoberflächen können je nach Beanspruchung gezielt aufgefrischt werden. Geeignete Öle, Seifen und Reinigungsmittel helfen dabei, die Holzoberfläche zu pflegen, zu schützen und möglichst lange zu erhalten.

Nicht jeder Kratzer bedeutet, dass gleich der gesamte Boden abgeschliffen werden muss. Bei stärker beanspruchten oder beschädigten Flächen kann eine fachliche Beurteilung zeigen, ob eine Auffrischung genügt oder eine umfassendere Renovation des Parketts sinnvoll ist.

Parkett mit allen Sinnen auswählen

Wer Holzarten, Formate und Oberflächen nicht nur auf Bildern vergleichen möchte, findet im Schnyderpark in Stans auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche unterschiedliche Bodenlösungen. Das Sortiment reicht von Parkett über Terrassenbeläge bis zu Teppich, Vinyl und weiteren Bodenbelägen.

Gerade bei einem Naturmaterial wie Holz spielt der persönliche Eindruck eine wichtige Rolle. Farbe, Struktur und Oberflächenbehandlung verändern die Wirkung eines Bodens deutlich und lassen sich in einer Ausstellung wesentlich besser beurteilen als am Bildschirm.

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Eine neue Generation übernimmt

Auch bei Schnyder Parkett selbst begann 2026 ein neues Kapitel. Nach 20 Jahren übergaben Doris und Sepp Schnyder die Geschäftsleitung an ihren Sohn Stephan Schnyder. Damit geht der Familienbetrieb in die nächste Generation.

Stephan Schnyder knüpft dabei an Werte an, an denen sich das Unternehmen seit seiner Gründung orientiert: Qualität, ökologisches und nachhaltiges Bauen, persönliche Zusammenarbeit und langlebige Lösungen. Zum Angebot gehört auch ein breites FSC-zertifiziertes Sortiment. Das Familien-Motto bringt diesen Anspruch auf eine kurze Formel: «Von Natur aus gut!»

Simone Töllner

Simone Töllner

Simone Töllner ist Journalistin mit langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kultur und Finanzwelt. Ihr Fokus liegt auf fundierter Recherche, klarer Einordnung und präziser Sprache. Neben dem klassischen Journalismus bringt sie eine ausgeprägte Kompetenz in PR-Texten und Content-Formaten mit – stets mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich und relevant aufzubereiten. Ihr besonderes Interesse gilt der Verbindung von Markt, Menschen und Geschichten.

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