Die Gefahr kommt aus der Dusche: Auch in der Schweiz ist die Zahl gemeldeter Legionellose-Fälle in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Besonders Betreiber grösserer Immobilieneinheiten – von Wellness-Hotels über Wohnliegenschaften bis hin zu Alters- und Pflegeheimen – sollten dem Thema höchste Aufmerksamkeit widmen.
Von wegen Entwarnung. Im BAG-Bulletin 52/2025 meldete das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz das unrühmliche Comeback der Legionärskrankheit: „Seit dem Jahr 2001 steigt die Anzahl an Meldungen von Legionärskrankheitsfällen an. […] Im Jahr 2022 wurde mit 6,8 Fällen pro 100´000 Einwohnerinnen und Einwohnern die bis dahin höchste Melderate für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein zusammen verzeichnet.“ Immerhin folgte daraufhin ein leicht positiver Gegentrend, meldet das BAG: „Im 2023 war die Melderate mit 6,5 Fällen pro 100´000 Einwohnerinnen und Einwohner wieder etwas tiefer […] obwohl die Inzidenz im Jahr 2024 auf 5,5 Fälle zurückgegangen ist, lässt sich noch nicht sagen, ob sich der Trend langfristig umkehrt.“ Mit anderen Worten: Von Entwarnung kann keine Rede sein.
Kinder, Kranke und Senioren sind besonders gefährdet
Gerade in den winterlichen Grippe- und Infektwochen mag man über eine solche Nachricht schnell hinweglesen. Doch bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine ernsthafte und besonders für Menschen mit geschwächtem Immunsystem latent tödliche Gefahr. Legionellen sind laut BAG Bakterien, die in wässrigen und feuchten Umgebungen vorkommen. Sie vermehren sich besonders gut bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius – ideale Bedingungen finden sie in Wasserleitungen, Whirlpools oder lüftungstechnischen Anlagen.
Das Tückische: Die Ansteckung erfolgt „unsichtbar“ durch das Einatmen von fein zerstäubtem Wasser, sogenannten Aerosolen, welche die Legionellen enthalten – beispielsweise beim Nutzen der Duschbrause. Wer kontaminiertes Wasser lediglich schluckt, hat meist nichts zu befürchten, da die Magensäure die Bakterien neutralisiert. Gelangen sie jedoch beim Duschen oder durch Aspiration in die Atemwege, droht eine schwere Lungenentzündung mit einer Sterblichkeitsrate von fünf bis 15 Prozent.
„Gerade vor diesem Hintergrund muss in Alters- und Pflegeeinrichtungen gelten: Safety first!“, sagt Oliver Knoblauch, Geschäftsführer der Sanquell GmbH. Das Unternehmen beliefert das Schweizer Gesundheitswesen und Objektmanagement mit speziellen Legionellenfiltern, die eine Log-7-Reduktion garantieren und somit Legionellen sofort am Point of Use eliminieren.
Einfache Montage – Maximale Schutzwirkung
Der entwickelte Legionellenfilter arbeitet mit einer Hohlfaser-Membran, deren Poren lediglich 0,2 Mikrometer klein sind. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 50–70 Mikrometer dick. Die Montage ist denkbar einfach und dauert nur etwa zwei Minuten. Der Filter wird per Hand zwischen Duschschlauch und Duschbrause beziehungsweise direkt an der Auslaufarmatur verschraubt.
Präventiven Schutz als Standortvorteil nutzen
In der boomenden Schweizer Wellness-Hotellerie ist Trinkwasserhygiene längst ein Faktor für die Markenreputation. Gäste erwarten nachweisbare Sicherheitsstandards. Ein Legionellenbefund kann gravierende Folgen haben: von Zimmer-Sperrungen durch das kantonale Labor bis hin zu Reputationsschäden auf Buchungsportalen. Und besonders die tödliche Gefahr einer Legionelleninfektion ist das wichtigste Argument für Betreiber, auch präventiv auf zertifizierte Filtersysteme zu setzen und damit das Vertrauen nachhaltig zu sichern.
Noch kritischer ist die Lage in Spitälern und Pflegeheimen. Die Schweizer Pflegeheimverordnung und die Hygieneverordnung (HyV) setzen hohe Standards. Ein Legionellenfilter, der sofort wirksam ist, entlastet das technische Personal und schafft ein zusätzliches Sicherheitsnetz für vulnerable Gruppen.
Auch für Hausverwaltungen, Stockwerkeigentümer und Wohnbaugesellschaften gewinnt das Thema an Brisanz. Ein positiver Befund führt oft zu behördlichen Auflagen und Mietzinsreduktionen, wenn der vertragsgemässe Zustand der Liegenschaft nicht umgehend wiederhergestellt wird. Wer hier umgehend mit endständigen Filtern reagiert, schützt die Bewohner, minimiert Haftungsrisiken und wahrt den Wert der Immobilie.






