Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage – und doch wird es im Alltag oft selbstverständlich genutzt. Gleichzeitig zeigen sinkende Grundwasserspiegel, steigende Kosten und klimatische Veränderungen, dass sich der Umgang mit Wasser verändert. Während jährlich Milliarden Kubikmeter Regen fallen, bleibt ein grosser Teil davon ungenutzt. Regenfänger.ch denkt Wasser deshalb konsequent vom eigenen Haushalt aus neu.
Regenwasser gezielt nutzen statt ableiten
Regenwasser wird über Dachflächen gesammelt, in Zisternen gespeichert und anschliessend gefiltert. Was einfach klingt, erfordert in der Praxis ein sorgfältig abgestimmtes System, damit auch feine Partikel und Verunreinigungen zuverlässig entfernt werden. Regenfänger.ch, ein Angebot der Aquatum AG, entwickelt dafür Lösungen, die Regenwasser nicht nur nutzbar machen, sondern vollständig in den häuslichen Wasserkreislauf integrieren.


Vom Regen zum reinen Trinkwasser
In mehreren technischen Stufen wird das Wasser gefiltert, desinfiziert und anschliessend mineralisiert. „Ein Regenfänger macht genau das, was der Name sagt: Wir fangen den Regen und bereiten ihn bis zum Trinkwasser auf“, erklärt Ernst Deiss, Eigentümer Aquatum AG. „In der Vorstufe setzen wir auf unsere Aquatum Swiss Filter 300 und 400, die in der Schweiz hergestellt werden und früh für eine saubere Grundlage sorgen.“ Das Ergebnis ist ein Trinkwasser ohne Pestizide, Kalk oder Verunreinigungen.

Einsparpotenzial und Investitionen
Ein grosser Teil des täglichen Wasserverbrauchs benötigt keine Trinkwasserqualität. Bereits mit klassischer Regenwassernutzung lassen sich rund 50 Prozent des Trinkwassers einsparen. Wird Regenwasser zusätzlich vollständig aufbereitet, sind Einsparungen von bis zu 95 Prozent möglich.
- Stufe 1 (Gartenbewässerung): rund 6’000 – 12’000 Franken
- Stufe 2 (Haushalt, WC, Waschmaschine): rund 18’000 – 25’000 Franken
- Stufe 3 (Trinkwasserherstellung): rund 40’000 – 45’000 Franken
Die Preise verstehen sich jeweils ohne Einbaukosten.
Neben der Reduktion der Wasser- und Abwasserkosten zeigt sich der Nutzen auch im Alltag: Der Transport und die Entsorgung von Flaschenwasser entfallen, und die Wasserqualität bleibt jederzeit kontrollierbar.
Unabhängigkeit als neuer Standard
Neben der Einsparung rückt ein weiterer Aspekt in den Vordergrund: die Unabhängigkeit. Anlagen können so dimensioniert werden, dass Haushalte auch längere Trockenperioden überbrücken. Für Ernst Deiss ist klar: Der Umgang mit Wasser wird sich verändern – weg vom selbstverständlichen Verbrauch, hin zu einem bewussten Umgang mit einer Ressource, die längst nicht mehr unbegrenzt ist.

Ein neuer Blick auf Wasser
Regenwassernutzung steht für einen Perspektivenwechsel im Alltag. Wasser wird nicht mehr einfach bezogen, sondern bewusst genutzt – dort, wo es entsteht. Was heute noch ungewöhnlich wirkt, könnte in Zukunft selbstverständlich werden: ein eigenes, kontrollierbares Wassersystem im Haus. Denn die Frage ist nicht mehr, ob wir umdenken – sondern wann.






