marktindex.ch
F. Oswald | Dezember 2026
Inserieren
Start › Karriere / Bildung › ICT-Berufsbildung Zentralschweiz: Lernen im Zeitalter der KI

ICT-Berufsbildung Zentralschweiz: Lernen im Zeitalter der KI

ICT-Berufe entwickeln sich mit der digitalen Arbeitswelt laufend weiter. Die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz begleitet diesen Wandel in der Ausbildung und Nachwuchsförderung. Im Oktober rücken dabei künstliche Intelligenz, junge Talente und neue Formen des Lernens gleich bei drei Veranstaltungen in den Mittelpunkt.

Simone TöllnerVon Simone Töllner · 20. Oktober 2026

Ausbildung für eine digitale Arbeitswelt

ICT steht für Informations- und Kommunikationstechnologien. Entsprechend breit ist das Berufsfeld: Es reicht von Informatik und Mediamatik über ICT-Fachleute bis zu Entwicklerinnen und Entwicklern digitales Business.

Die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz ist als Organisation der Arbeitswelt in der regionalen Berufsbildung aktiv und führt unter anderem die überbetrieblichen Kurse für ICT-Berufe durch. Diese ergänzen die Ausbildung in Lehrbetrieb und Berufsfachschule.

Mehr als Programmieren

Die Ausbildungsinhalte zeigen, wie vielfältig ICT inzwischen geworden ist. In den überbetrieblichen Kursen finden sich Themen wie Machine Learning, Automatisierungstechnologien, Cloudsysteme und ICT-Sicherheit.

Neben dem Fachwissen gehören auch Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen zur Ausbildung. Gerade mit neuen Technologien verändern sich damit nicht nur die Werkzeuge, sondern auch die Anforderungen an den Berufsalltag.

Was müssen Lernende noch lernen?

Wie aktuell diese Entwicklung ist, zeigt die Info- und Impulsveranstaltung «Wenn KI alles weiss, was müssen Lernende noch lernen?» von bildxzug am 20. Oktober.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI die Berufsbildung verändert und welche Kompetenzen Lernende im KI-Zeitalter benötigen. Einblicke aus der Praxis ergänzen das Programm. Gleichzeitig wird das Berufsbild «Entwickler digitales Business EFZ» vorgestellt.

Nachwuchs früh für ICT begeistern

Bereits am 21. Oktober folgt der nächste Blickwinkel. Der ICT Campus Zentralschweiz feiert sein fünfjähriges Bestehen mit einem Open Day.

Dabei lässt sich live erleben, wie 12- bis 16-Jährige tüfteln, Projekte entwickeln und erste Erfahrungen mit ICT sammeln. Nachwuchsförderung beginnt damit lange vor dem Einstieg in eine Berufslehre.

Ideen werden zu Challenges

Am 23. und 24. Oktober 2026 folgt der Zentral Hack 2026. Junge Talente erhalten während eines 24-stündigen Innovationsformats die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln, Challenges zu lösen und ihre Fähigkeiten praktisch einzusetzen.Das Format ergänzt die klassische Ausbildung um eine weitere Perspektive: Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar angewendet.

Drei Termine, ein Blick nach vorn

Die drei Veranstaltungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte - von KI in der Berufsbildung über frühe Nachwuchsförderung bis zum praktischen Innovationsformat.

Gemeinsam zeigen sie, wie breit die ICT-Ausbildung heute angelegt ist. Die Technologien verändern sich, neue Berufsbilder und Kompetenzen kommen hinzu - und damit auch die Frage, wie junge Menschen bestmöglich auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden.

Simone Töllner

Simone Töllner

Simone Töllner ist Journalistin mit langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kultur und Finanzwelt. Ihr Fokus liegt auf fundierter Recherche, klarer Einordnung und präziser Sprache. Neben dem klassischen Journalismus bringt sie eine ausgeprägte Kompetenz in PR-Texten und Content-Formaten mit – stets mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich und relevant aufzubereiten. Ihr besonderes Interesse gilt der Verbindung von Markt, Menschen und Geschichten.

Mehr Beiträge von Simone Töllner →

Weitere Berichte über ICT-Berufsbildung Zentralschweiz