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Bauen & Wohnen / Garten

Humus – die Basis unseres Lebens

Alleskönner unter den Böden!

Ohne einen nährstoffreichen Boden können Pflanzen nicht richtig wachsen. Das weiss jeder, der einmal versucht hat, auf hartem, nährstoffarmen Boden Gemüse zu ziehen. Erde ist eben nicht gleich Erde. Sie muss gepflegt, aufgelockert und gedüngt werden, damit eine reiche Ernte folgen kann. Humus hat aber ausserdem noch weitere wichtige Aufgaben.

Unterschied zwischen Humus und Kompost

Humus und Kompost sind nicht das gleiche. 

Humus bezeichnet ganz allgemein die oberen 10 – 30 cm des Bodens, der auch deutlich dunkler ist als die darunter liegenden Erdschichten. Er besteht aus abgestorbenen Pflanzenteilen, die dort von Kleinstlebewesen und Pilzen zersetzt werden. Gute Humuserde kann viel Wasser speichern, davon profitieren die Pflanzen. Dadurch kann diese Erdschicht aber auch Überschwemmungen verhindern. Ausserdem bindet sie eine Menge Kohlendioxid. Dies wiederum kann dem Klimawandel entgegenwirken. 

Kompost entsteht hauptsächlich aus Gartenabfällen. Ein Teil davon wird ebenfalls von Kleinstlebewesen zu Humus umgewandelt. Er wird häufig als Dünger verwendet und unter die Gartenerde gegraben, um sie zu rekultivieren. Erst nachdem Kompost in die Erde eingearbeitet worden ist, verändert er sich mit der Zeit in Humus.

Tipps für den eigenen Garten

Humus ist leider nicht gleich Humus. Es gibt ein paar Dinge, auf die Sie beim Kauf von der nährstoffreichen Erde achten sollten. Fühlen Sie die Erde. Sie sollte feucht und feinkrümelig sein. Ausserdem sollte sie leicht sein und sich angenehm anfühlen. Riechen Sie am Humus. Er sollte dezent nach Waldboden riechen, also ein wenig nach Pilzen. Wenn die Erde nach nichts riecht oder sogar stinkt, ist sie vermutlich industriell hergestellt und nicht sehr hochwertig.

Wenn Sie eine hochwertige Sorte für Ihren Garten kaufen möchten, sparen Sie nicht an der Menge. Das Mischverhältnis sollte ein Teil Gartenerde und ein Teil Humus sein. 

 

Nach ca. 5 Jahren ist Humuserde häufig verbraucht. Je nachdem, welches Obst oder Gemüse Sie angebaut haben, und ob Sie gedüngt haben, kann dies auch eher oder später passieren. Früchte wie Kartoffeln oder Rüben werden Humuszehrer genannt. Sie entziehen dem Boden Nährstoffe. Humusmehrer sind Pflanzen, die nach der Ernte Rückstände hinterlassen und damit den Boden wieder mit Nährstoffen anreichern. Dazu gehören Klee und Gräser. 

Unterstützen Sie also nach der Ernte immer mal wieder mit Kompost aus dem eigenen Garten. So haben Sie lange Freude an der Erde und Ihren Pflanzen. 

Reifen Kompost können Sie mit Kresse testen. Geben Sie einige Samen der Gartenkresse auf Ihren Kompost. Wenn Sie schnell keimen und sich kräftige Pflanzen entwickeln, können Sie den Kompost bereits untermischen. 

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