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Giftige Pflanzen in direkter Umgebung

Oft für Kind und Haustier gefährlich

Sie sehen häufig attraktiv aus, haben wunderschöne Blüten, duften herrlich oder tragen auffällige Früchte: Gift-Pflanzen. Viele ähneln harmlosen Verwandten und verbleiben deshalb im Garten. In den meisten Fällen passiert auch gar nichts und daher fällt nicht auf, dass giftige Pflanzen im Garten oder dem Blumentopf wachsen. Wenn aber doch etwas passiert, wird es für Kinder und Tiere auch gleich gefährlich. Wir zeigen die giftigsten Pflanzen und geben Tipps, was im Notfall zu tun ist. 

Die 5 giftigsten Pflanzen im Garten und Wald

In diesem Jahr gab es laut ToxInfo Suisse bereits ungewöhnlich viele Vergiftungsfälle mit Tollkirschen. Diese Beeren sind blau-schwarz und wachsen an Stauden, die bis zu zwei Meter hoch werden können. Im August und September werden die Früchte reif. Sie schmecken süsslich,  und das macht sie so gefährlich. Bereits drei bis vier Beeren können für Kinder tödlich sein. Auch für Tiere stellen sie eine Gefahr dar. 

Der Seidelbast bildet wunderschöne, meist rosa Blüten aus, die einen starken Duft verbreiten. Danach wachsen rote Früchte, die wie Johannisbeeren aussehen. Er wächst in Wäldern, ist aber auch eine beliebte Gartenpflanze. Giftig sind Früchte und Rinde.

Auch die Eibe bildet attraktive rote Beeren aus. Diese sind glücklicherweise ungiftig. Giftig sind aber die Nadeln und die Samen, die bereits nach 90 Minuten zum Herzstillstand führen. Diese Pflanze ist auch für Rinder und Pferde giftig. 

Ähnlich wie die Tollkirsche bildet auch der Wunderbaum – oder Rizinus genannt – wohlschmeckende, aber stachlige rote Früchte. Aber auch diese sind hochgiftig. Bereits ein Samenkorn kann zum Tod führen – dies dauert etwa 2 Tage.

Der Riesenbärenklau – oder auch Herkulesstaude genannt – wurde früher im Garten gepflanzt. Er ist wegen seiner Grösse auch wirklich nicht zu übersehen. Heute breitet er sich eher unfreiwillig aus und verdrängt die heimische Vegetation. Der Saft von Blättern oder Stängeln wirkt in Kombination mit Sonnenlicht toxisch. Kommt er mit der Haut oder Schleimhäuten in Berührung, entwickeln sich teils starke Verbrennungen. Dadurch schadet er auch Tieren, die ihn fressen. 

Was sollte man bei Vergiftungserscheinungen tun?

Bei einem Verdacht auf Vergiftung, rufen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder die Tox Info Suisse (Notrufnummer 145) an. 

Wenn giftige Pflanzenteile verzehrt wurden: Geben Sie dem Betroffenen, wenn er bei Bewusstsein ist, schluckweise Wasser oder Tee zu trinken. Aktivkohle nur auf ärztlichen Rat geben. 

Wenn die Haut mit giftigen Pflanzen in Berührung gekommen ist, ziehen Sie benetzte Kleidung aus und spülen Sie die Hautpartien mir fliessendem Wasser ausgiebig ab. 

Wenn etwas Giftiges ins Auge gelangt ist, sollte es mindestens 10 Minuten unter fliessendem Wasser vorsichtig gespült werden. Das Augenlid muss dabei offen bleiben. 

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