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Die besten Tipps für ein gutes Büroklima

13 hilfreiche Tipps

Anspruchsvolle Arbeit im Grossraumbüro erledigen zu müssen, setzt Mitarbeiter oft unter ungesunden Stress. Ein hoher Lärmpegel, schlechte Raumluft sowie die fehlende Privatsphäre sind nur einige Punkte, die Arbeitnehmer häufig bemängeln. Aber auch wenn Sie das Büro mit nur ein oder zwei Kollegen teilen, erleichtern eine gute Organisation, ein auf Sie persönlich abgestimmter Arbeitsplatz sowie ausreichend und sinnvoll genutzte Pausen den Arbeitsalltag.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie für mehr Wohlbefinden und Produktivität im Büroalltag sorgen können.

1. Die perfekte Morgenroutine

Stellen Sie den Wecker eine halbe Stunde früher, so bleibt Zeit, in Ruhe in den Tag zu starten. Kommen Sie ein paar Minuten früher im Büro an, dann können Sie gründlich durchlüften, bevor die immer fröstelnden Kollegen eintreffen, in Ruhe noch einen Kaffee oder Tee trinken und sich entspannt mental auf die Aufgaben des Tages vorbereiten.

2. To-Do-Listen

Arbeiten Sie mit To-Do-Listen: Eine für die Woche und jeweils eine für jeden Tag. Das hilft Ihnen, den Focus auf die wirklich wichtigen Aufgaben zu behalten. Damit nicht überall Zettel herumliegen oder am Bildschirm kleben, besorgen Sie sich am besten eine Agenda nur fürs Geschäft und tragen dort Ihre Wochen- und Tagespläne ein. Packen Sie aber die Liste nicht zu voll, es muss ein Zeitpuffer für Unvorhergesehenes bleiben. Auch Pausen nicht vergessen!

3. Lärm ausblenden

Handys sollten grundsätzlich am Arbeitsplatz auf lautlos gestellt werden. Aber nicht nur die Klingeltöne nerven, sondern auch das Mitanhören müssen von fremden Gesprächen. Anrufe in eigener Sache gehören deshalb gar nicht ins Büro, geschäftliche Telefonate müssen dagegen selbstverständlich am Arbeitsplatz geführt werden. Ohrstöpsel oder angenehme Musik über den Kopfhörer, blenden den Geräuschpegel aus und helfen dabei, sich besser konzentrieren zu können. Grössere Unternehmen haben inzwischen oft schon Ruhezonen eingerichtet, wohin sich Mitarbeiter für konzentrierte Arbeiten zurückziehen können. Gibt es einen solchen bei Ihnen im Unternehmen noch nicht, ergreifen Sie doch die Initiative und schlagen Ihrem Vorgesetzten diese Möglichkeit vor?

4. Mini-Pausen

Einmal pro Stunde sollten Sie die Bildschirmarbeit unterbrechen, aufstehen und sich bewegen. Giessen Sie die Büropflanzen, atmen Sie am offenen Fenster tief durch, strecken Sie sich oder machen kurze Dehnübungen. Weitere Tipps dazu finden Sie in unserem Artikel «Fit im Büro».

5. Pausen

Pausen sind dazu da, die Arbeit zu unterbrechen, also vermeiden Sie in der Kaffeepause oder am Mittagstisch, geschäftliche Probleme zu diskutieren, sondern schalten Sie wirklich ab. In der Mittagspause sollten Sie nicht nur in der Kantine sitzen, sondern mindestens eine halbe Stunde an die frische Luft gehen. Vielleicht finden sich sogar ein paar Kollegen, die Lust haben, zusammen eine Runde zu joggen? Auch ein gemütlicher Spaziergang tut gut und hilft, nach der Pause fit in den Nachmittag zu starten.

6. Powernap

Ein Tipp aus der Schlafforschung, den jeder bestätigen kann, der ihn ausprobiert hat: Sinkt die Leistungskurve und haben Sie mit Müdigkeit zu kämpfen, kann ein Powernap Wunder wirken. Auf YouTube finden Sie Anleitungen für Mini-Meditationen, googlen Sie doch einfach mal nach «Powernap».

7. Raumklima

Temperatur und Luftqualität spielen eine entscheidende Rolle dabei, ob man sich in einem Raum wohlfühlt und auf Dauer gesund bleibt. Arbeitsplätze sind oft übermässig durch Feinstaub und andere Mikropartikel belastet. Auch Ausdünstungen und Gerüche beeinflussen die Raumluft. Bei Gesundheitsstörungen durch schlechtes Raumklima spricht man vom Sick-Building-Syndrom. Auffallend dabei ist, dass Betroffene sich rasch erholen, nachdem sie das Gebäude verlassen. Regelmässiges Lüften, Luftbefeuchter und moderne Klimaanlagen können Abhilfe schaffen.

8. Grünzeug fürs Büro

Die Wirkung von Grünpflanzen im Büro ist wissenschaftlich bewiesen: Wer sich mit Pflanzen umgibt, arbeitet kreativer, hat bessere Laune und ist entspannter. Grünpflanzen produzieren Sauerstoff, dämpfen Schall, filtern Staub und Schadstoffe und schaffen ein angenehmes Raumklima. Sollten Sie in einem pflanzenlosen Büro sitzen, lohnt es sich anzufragen, ob sich das Unternehmen an den Kosten beteiligt, viele Firmen sind dazu gern bereit.

9. Mit- statt gegeneinander arbeiten

Repräsentativen Umfragen zufolge war jeder fünfte Schweizer Arbeitnehmer in den letzten zwei Jahren selbst von Mobbing betroffen. Weitere 12 Prozent erlebten, dass im direkten Arbeitsumfeld Kollegen gemobbt wurden. Machen Sie es besser: Sorgen Sie für einen guten Teamzusammenhalt. Man muss nicht mit jedem privat befreundet sein, aber am Arbeitsplatz sollte es selbstverständlich sein, einander zu helfen und sich zu unterstützen, schliesslich verfolgen alle ein gemeinsames Ziel.

10. Bilder, Poster und mehr

Die meisten Arbeitgeber erlauben ihren Angestellten, dem Arbeitsplatz eine persönliche Note zu verpassen. Ob Familienfoto, ein kleiner Teddybär oder ein schönes Landschaftsposter: Ein paar persönliche Dinge tragen zu angenehmer Arbeitsatmosphäre bei. Dabei gilt es natürlich, auf die Kollegen Rücksicht zu nehmen.

11. Ergonomischer Arbeitsplatz

Dass ein Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist, sollte heute selbstverständlich sein. Das bezieht sich auf Bürostuhl, höhenverstellbaren Schreibtisch, Maus und Tastatur ebenso, wie auf den Bildschirmabstand. Optimieren Sie Ihren Bildschirmarbeitsplatz so, dass er wirklich auf Sie abgestimmt ist. Was für Ihren Vorgänger gepasst hat, muss nicht zwangsläufig auch für Sie optimal sein.

12. Gesunde Ernährung und Trinken nicht vergessen

Nichts spricht gegen die eine oder andere Tasse Kaffee während eines Arbeitstages. Viel wichtiger ist allerdings ausreichend Wasser oder Tee zu trinken. Ansonsten drohen Kopfschmerzen und Müdigkeit. Anstelle Schokolade, Keksen und Gummibärchen sollten Sie lieber Trockenfrüchte oder Nüsse für den kleinen Hunger zwischendurch in der Schublade haben. Achten Sie Mittag auf eine ausgewogene Ernährung und nehmen Sie sich die Zeit in entspannter Umgebung und nicht am Schreibtisch, zu essen.

13. Ordnung

Nur wer Ordnung an seinem Arbeitsplatz hält, kann produktiv schaffen. Sie sollten auf Anhieb finden, was Sie suchen und auch daran denken, dass sich, falls Sie einmal ausfallen, Kollegen an Ihrem Schreibtisch zurechtfinden müssen. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz am Feierabend nicht «fluchtartig», sondern bringen Sie ihn erst in Ordnung. Dann fühlen Sie sich am kommenden Morgen zu Arbeitsbeginn gleich viel wohler und motivierter.


Text: Sabine Itting

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