Sie filmen, designen, fotografieren und programmieren – Mediamatikerinnen und Mediamatiker sind wahre Alleskönner der digitalen Welt. Warum gerade Unternehmen von dieser Ausbildung profitieren und wie die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz dabei unterstützt, erklärt Geschäftsführer David Tassi.
von Ronnie Hürlimann
Die ICT-Berufsausbildung Zentralschweiz
Die IT-Branche wächst rasant, doch Mediamatikerinnen und Mediamatiker sind längst nicht mehr nur in IT-Firmen gefragt. «Heute können sie in fast jeder Branche eingesetzt werden», betont David Tassi. Ob KMU, öffentliche Verwaltung oder Industrie: Wo Kommunikation, Marketing und digitale Medien eine Rolle spielen, sind Mediamatiker die richtige Wahl. Sie sind das Bindeglied zwischen Technik, Gestaltung und Kommunikation – und damit der verlängerte Arm jeder Agentur. Was inhouse schnell umgesetzt werden soll, erledigen sie effizient und kompetent.
Warum der Beruf so attraktiv ist
Für Jugendliche ist die Ausbildung besonders spannend, weil sie ein breites Arbeitsfeld abdeckt. Statt wie Applikationsentwickler hauptsächlich im Programmierumfeld zu arbeiten, wechseln Mediamatiker ständig zwischen Projekten: Heute ein Video drehen, morgen eine Website aktualisieren, übermorgen eine Social-Media-Kampagne starten. Diese Vielfalt sorgt für Abwechslung – und macht die Ausbildung auch für Unternehmen interessant, die junge, kreative Köpfe mit vielseitigen Fähigkeiten suchen.

Der Mehrwert für Betriebe
Gerade im schnelllebigen Alltag sind kurze Wege entscheidend. Ein Mediamatiker im Betrieb bedeutet, dass Anpassungen an Website oder Social-Media-Posts sofort erledigt werden können – ohne Umwege über externe Agenturen. «Das spart Kosten und Zeit», erklärt David Tassi. Bereits im zweiten oder dritten Lehrjahr können Lernende wertvolle Arbeit leisten und Projekte umsetzen, die für den Unternehmensalltag essenziell sind.
Zukunftsorientiert ausgebildet
Die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz stellt sicher, dass die Ausbildung stets am Puls der Zeit bleibt. Neben den überbetrieblichen Kursen gibt es ein Basislehrjahr im Modell Splitting: Die Lernenden verbringen das erste Semester bei der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz und erwerben wichtige Grundkompetenzen, bevor sie in die Betriebe eintreten. So können sie vom ersten Tag an produktiv mitarbeiten.

Investition in die Zukunft
Mediamatikerinnen und Mediamatiker entwickeln sich nach der Lehre meist weiter und spezialisieren sich auf Themen wie Videografie, Social Media oder Grafikdesign. Unternehmen, die heute in ihre Ausbildung investieren, sichern sich damit Fachkräfte, die digitale Kommunikation aus dem Effeff beherrschen.
«Mir ist wichtig, dass wir Unternehmen sensibilisieren, diese Ausbildung anzubieten», erläutert David Tassi. «Denn Mediamatiker sind nicht nur eine Bereicherung für den Betrieb – sie sind ein Schlüssel für die Zukunft der Unternehmenskommunikation.»
Lehrbetriebsverbund: Ausbildung für alle Unternehmensgrössen
Damit auch kleinere Unternehmen profitieren können, bietet die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz den Lehrbetriebsverbund an. Hier ist der Lernende bei der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz angestellt, während Betriebe lediglich die Dienstleistung für den Einsatz bezahlen. Das Modell ermöglicht es mehreren KMU, sich gemeinsam eine Fachkraft in Ausbildung zu teilen. Der Vorteil für die Lernenden: Sie erhalten Einblicke in verschiedene Betriebe und sammeln dadurch ein besonders breites Erfahrungsspektrum.






