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Business / Dienstleistungen

Züricher Fachmesse präsentiert innovative Ideen für die Logistik-Branche

Steigende Ansprüche seitens der Verbraucher fordern den Konsumgüterhandel existenziell heraus, unter anderem durch die Digitalisierung. Unternehmen sind zunehmend gezwungen, ihre Wertschöpfungsketten in der Logistik mit neuen Services und Produkten effizienter zu gestalten. Zu sehen sind derartige Innovationen auf der Messe «Logistics & Distribution», die am 11. und 12. April 2018 in Zürich ihre Türen öffnet. Der Fokus liegt auf den Bereichen Material-Handling, Intralogistik und Distribution. Neu mit dabei ist der Transportsektor.

Die Messe Zürich bietet in einem kompakten Messegebäude rund 30’000 Quadratmeter Fläche, verteilt auf sieben Messehallen. Hier treffen sich im April über 5’000 Besucher und rund 300 Aussteller aus der Verpackungs- und Logistikbranche, um sich von neuen Ideen inspirieren zu lassen und Kontakte zu Branchenkollegen zu knüpfen. Ein Höhepunkt des zweitägigen Events ist die Preisverleihung am 11. April, auf der die beste Innovation vom Verband VNL Schweiz mit 2’000 Schweizer Franken prämiert wird. Das Motto des diesjährigen Schweizer Branchenevents «Logistics & Distribution» lautet «The Future of Material Handling, E-Logistics, Distribution & Systems».

Zukunft ist nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Unternehmenspraxis das entscheidende Stichwort: Wer frühzeitig neue und vielversprechende Ideen kennt und einführt, verschafft sich einen markanten Wettbewerbsvorteil. Denn Logistikinnovationen leisten einen wichtigen Beitrag, die Effizienz und Leistungsfähigkeit in der Wertschöpfungskette zu steigern.

Technologie- und Innovationspark: Ideen von Gründern und Mittelständlern

Sowohl im Showroom (Halle 4) als auch im Technologie- und Innovationspark (TIP, Halle 3) haben Besucher von 9 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich neue Produkte anzusehen, die Prozesse im Versandhandel zukünftig erleichtern und beschleunigen sollen. Zugleich ist es ein Anliegen der Unternehmen, die Transportkosten und den CO2-Ausstoss zu senken. Im Showroom halten Experten beispielsweise Vorträge zu den Themen «Drohnen – die Expresskuriere der Zukunft», «Gras als Rohstoffalternative» oder «wasserbasierter Digitaldruck für Verpackungen». Für den Logistik-Technologie- und Innovationspark haben sich kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz (KMUs) und Start-ups beworben, die in den letzten zwei Jahren eine innovative Idee entwickelt haben.

Bisher wurden folgende Aussteller ausgewählt:

  1. LuckaBox GmbH (gegründet im September 2017)
  2. Pickwings.ch (seit Februar 2017 online, Transportpartner der Supermarktkette Migros)
  3. MixMoveMatch SA (Anbieter für Software as a Service)
  4. efreight GmbH (Initiative der Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo)

Hoher Warenumschlag im E-Commerce verlangt nach neuen Lösungen

Durch die wachsende Anzahl an Online-Bestellungen und die zunehmend kleinteilige und kurzfristige Verteilung von Waren zu Geschäften (B2B) und Endkunden (B2C) nimmt auch der Lieferverkehr zu. Der Betreiber des Shops muss die Qualität des Angebots sicherstellen und den Bedürfnissen des Kunden gerecht werden – und diesem seine Ware möglichst schnell zukommen lassen.

Wie lang die Wege sind, die ein Paket heutzutage im Verpackungsprozess zurücklegt, veranschaulicht dieses 360-Grad-Video, das der Veranstalter der drei Fachmessen Logistics & Distribution, Empack und Label&Print im Jahr 2017 zur Verfügung gestellt hat:

Immer mehr Hersteller, Logistikunternehmen, Online-Händler, Mittelständler und Start-ups in der D/A/CH-Region setzen daher auf innovative Lösungen, mit denen sie betriebliche Abläufe schneller, transparenter und kostengünstiger gestalten und gleichzeitig Fachkräfte entlasten können. Das beginnt beim Einkauf und reicht über das Heben und Einsortieren der Ware im Lager mithilfe höhenverstellbarer und energieeffizienter Geräte. Verfügt das Lagerpersonal über mobile Terminals, erfolgen viele Prozesse in der Kommissionierung über Auto-ID-Systeme und beleglose Kommissionierung. Die einzelnen Kommissionier-Aufträge werden auf diese Weise drahtlos vergeben und abgearbeitet. Ist ein Auftrag abgeschlossen, werden die Auftragsdaten in einem Barcode aufbereitet und an einen Drucker übertragen, der das entsprechende Etikett ausdruckt. Ist auf selbigem ein RFID-Label integriert, lässt sich die Ware problemlos bis vor die Haustür des Endkunden verfolgen.

Wie die Zukunft der Logistik im E-Commerce aussehen könnte, zeigt die Schweizer Post seit 2014: Seither übernehmen 35 kleine Roboter sämtliche Aufgaben – von der Lagerung, Kommissionierung und Verpackung der Waren bis hin zum Versand und zur Retourenverarbeitung.


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