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Lifestyle / Gesundheit

Zecken – das sollten Sie wissen

In 2018 gibt es so viele Zecken, wie schon lange nicht mehr

Die rasante Vermehrung der Spinnentiere wurde durch warmes Wetter und Regen begünstigt. Es gibt so viele, wie lange nicht. Da Zecken aber nicht nur beissen, sondern auch Krankheiten übertragen können, ist besondere Vorsicht geboten. Sie sitzen meist auf Gräsern, Büschen oder im Unterholz. Niemals fallen sie von Bäumen. Besonders, wenn Kinder im Freien spielen, sollte man auf Zecken am Körper achten. Am besten sucht man nach einem Tag im Wald oder auch nach einem Spaziergang die Haut ab. Die kleinen braunen bis schwarzen Tiere sollten unmittelbar entfernt werden. Denn dann haben sie möglicherweise noch keine Viren oder Bakterien in den Körper abgegeben. 

Welche Folgen kann ein Zeckenbiss haben?

Borreliose: gegen Borreliose gibt es keine Impf-Möglichkeit. Sie beginnt häufig mit einer kreisförmigen Rötung rund um den Zeckenbiss. Anschliessend können sich die Bakterien verbreiten. Dann sind Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen die Folge. Borreliose kann chronisch werden, daher sollte man frühzeitig den Arzt aufsuchen. 

FSME: Es gibt Zecken, die ein Virus in sich tragen. Die Erkrankung, die dann folgt, nennt man FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Sie ist eine Art der Hirnhautentzündung. Um der Erkrankung vorzubeugen, kann man sich aber impfen lassen. FSME hat anfangs ähnliche Symptome wie die Borreliose. Sie kann sich in Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen äussern. In einem schwereren Verlauf entzündet sich die Hirnhaut und kann Langzeitfolgen nach sich ziehen. Entwarnung gibt es für Gebiete ab 1.000 m Höhe. Ab hier sind keine Zeckenvorkommen bekannt, die das FSME-Virus in sich tragen. 

Wie kann man sich schützen?

  • Es gibt spezielle Mittel (Repellentien), die Zecken abwehren können. In der Apotheke können Sie sich beraten lassen, welches Mittel für Sie geeignet ist.
  • Meiden Sie, so gut es geht, das Unterholz in Wäldern und laufen Sie auf Wegen, die nicht zugewachsen sind. Gehen Sie nicht auf dem Strassenrand, wenn das Gras hoch gewachsen ist. 
  • Auf Spaziergängen im Wald oder auch an Feldrändern ist es äusserst sinnvoll, lange Kleidung zu tragen. Auch festes Schuhwerk kann Zecken daran hindern, direkt an die Haut zu gelangen. Selbst, wenn es seltsam aussieht, ist es ratsam, die Hose in die Socken zu stecken. So kann die Zecke nicht unter die Hose kriechen. 
  • Tragen Sie helle Kleidung. Darauf können sie die winzigen Krabbeltiere besonders gut sehen. 
  • Kontrollieren Sie am besten direkt nach dem Spaziergang oder Tag im Freien Ihre Haut und die Ihres Kindes. Eine schnelle Reaktion kann Infektionen vermeiden.
  • Eine festgebissene Zecke kann man z. B. mit einer Zeckenkarte entfernen. Sie hat die Grösse einer Scheckkarte und passt deshalb bequem ins Portemonnaie. Es gibt auch Schlüsselanhänger und Zecken-Pinzetten. Wichtig nach der Entfernung ist eine Desinfektion, damit sich keine Entzündung bilden kann. 
  • Kreisen Sie dann am besten die betroffene Hautstelle mit einem Kugelschreiber ein. So können Sie am besten beobachten, ob es in den nächsten Stunden und Tagen Hautveränderungen gibt. Falls ja, suchen Sie einen Arzt auf. 

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