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Weihnachten in Europa und in den USA

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Weihnachten in den USA und Europa ist die Rolle der Religion. In Europa kennt fast jedes Kind die Geschichte von Jesus und seiner Geburt in Bethlehem. Währenddessen ist zu Weihnachten in den USA  Santa Claus die Hauptperson.

Die Weihnachtszeit in Europa

In den meisten europäischen Ländern wird die Weihnachtszeit mit dem 1. Advent und der Eröffnung der Weihnachtsmärkte eingeläutet. Fenster werden dekoriert, Glühwein getrunken, überteuerte Bratwurst gegessen und viele Häuser begeistern durch Lichterketten und tolle Fensterdekorationen. Am 24. Dezember wird in den Kirchen das Krippenspiel aufgeführt und Weihnachtsgottesdienste laden Familien dazu ein, gemeinsam Weihnachtslieder zu singen und die Geburt Jesu zu feiern. Familien geniessen ein festliches oder traditionelles Essen, welches von Land zu Land unterschiedlich ist. In Österreich wird meistens eine kalte Platte serviert oder «Würstel mit Fisch», Fondue Chinoise oder Raclette in der Schweiz, in Deutschland Gans bzw. ein Braten oder Kartoffelsalat mit Würstchen oder Fondue und in England ist der Truthahn sehr beliebt.

Am Weihnachtsabend packen vorrangig Kinder ihre Geschenke aus, die auf wundersame Weise unter dem Weihnachtsbaum aufgetaucht sind. Abends verbringen Familien den Weihnachtsabend in Ruhe und schauen gemütlich Filme oder nutzen die Zeit für gemeinsame Spielabende. Die Weihnachtsfeiertage am 25. und 26. Dezember werden meistens dazu genutzt, gute Freunde und Familie bei einem Weihnachtsessen, Kaffee und Kuchen zu besuchen. Die Weihnachtsdekoration bleibt oft bis Anfang Januar hängen und Weihnachtsbäume verschwinden oft erst zum Fest der Heiligen Drei Könige.

Die USA: Santa Claus und X-Mas

In den USA wird die Zeit zwischen Thanksgiving und Weihnachten genutzt, Familie und Freunde zu besuchen und Grusskarten zu senden. Feierliche Gerichte stehen bei diesen Besuchen oft auf dem Essensplan. An Weihnachten selbst steht Santa Claus im Mittelpunkt. In den USA spielt für viele Familien zwar Religion und der Glaube an Gott eine wichtige Rolle, aber am 25.12. bringt Santa Claus Geschenke. Das rote Rentier Rudolph wird seit über 50 Jahren von der nordamerikanischen Luftverteidigung mittels infrarotem Signal geortet und Eltern und Kinder können im Internet den Standort erfragen.

Am 24. Dezember abends werden große Socken aufgehangen oder auf den Tisch gelegt. Am Morgen des 25. Dezember stellen Kinder fest, dass Santa Claus da war und zahlreiche Geschenke unter den Baum gelegt hat – in den Socken befinden sich viele Süssigkeiten. Am 26.12 werden in Geschäften viele Geschenke umgetauscht, danach kehrt schnell Normalität zurück in den Alltag. Das Dekorieren in der Vorweihnachtszeit nehmen viele Amerikaner etwas ernster als die Europäer: Nicht nur Fenster oder der Weihnachtsbaum werden geschmückt, sondern oft das komplette Haus inklusive Garten. In einigen Regionen übertrumpfen sich Nachbarn gegenseitig und viele Straßen gleichen nachts einem großen Lichtermeer aus bunter Weihnachtsdekoration.

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