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Was kleinen und großen Schnupfennasen in der kalten Jahreszeit hilft

Der Kopf schmerzt, die Nase läuft und die Augen tränen – im Herbst und im Winter greifen Erkältungsviren wieder um sich. Bei einem Schnupfen hilft vor allem viel Ruhe, ausserdem sollten Kranke viel trinken – vorzugsweise warme Getränke – und, sofern sie nicht fiebern, Spaziergänge an der frischen Luft machen.

Frische Hühnersuppe mit Ingwer

Der Klassiker bei einer Erkältung ist natürlich eine selbst gemachte Hühnersuppe, möglichst von der Mama oder der Oma gekocht. Das enthaltene Cystein, ein Eiweiss, hemmt Entzündungen und wehrt Viren ab. Auch frisch geriebener Ingwer hat eine entzündungshemmende und antivirale Wirkung – und löst ausserdem festsitzenden Schleim und regt die Durchblutung an.

Extra-Tipp: Ingwer soll wehenfördernd wirken, weshalb Schwangeren von seiner Anwendung abgeraten wird.

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen muss es nicht immer gleich Ibuprofen oder Paracetamol sein – beide Schmerz- und Fiebermittel haben, wie alle Medikamente, nämlich auch Nebenwirkungen. Bei leichten Erkältungskopfschmerzen können Sie stattdessen ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen aufbringen und sanft einmassieren.

Extra-Tipp: Behandeln Sie Babys und Kleinkinder niemals mit ätherischen Ölen wie Pfefferminz-, Menthol- Fichtennadel- und anderen. In diesem Alter kann es zu heftigen Reaktionen kommen, bei denen die Atemwege zu schwellen und Luftnot auftritt – bis hin zum Ersticken.

Inhalieren für eine freie Nase

Quälend ist bei einer Erkältung oft die verstopfte Nase und damit verbunden Atemnot. Sorgen Sie durch Inhalationen (beispielsweise mit einem Dampfbad, bei kleineren Kindern jedoch lieber mit einem Inhalator bzw. Vernebler) für eine freie Nase. Sie können mit Kochsalz inhalieren, aber auch mit verschiedenen Kräuteraufgüssen.

Viel Tee trinken – welche Kräuter nun besonders gut tun

Kräuteraufgüsse sind dabei nicht nur zum Inhalieren, sondern auch zum Trinken bestens geeignet. Während einer Erkältung sollten Sie ohnehin viel trinken, um die Viren schnellsten auszuschwemmen. Trinken Sie am besten warmes Wasser oder Kräutertee, beispielsweise aus Kamille (nicht bei trockenem Husten!), Salbei oder Pfefferminz.

Husten lindern

Gegen Husten helfen dagegen Aufgüsse aus Thymian sehr gut. Diese können Sie in kleinen Schlucken warm trinken oder aber in abgekühltem Zustand zum Gurgeln verwenden. Auch mit warmem Wasser und Kochsalz lässt sich sehr gut gurgeln.

Extra-Tipp: Auch ein Löffelchen warmer Honig lindert Halsschmerzen und beruhigt gereizte Schleimhäute. Vor dem Schlafengehen können Sie Kindern ab einem Jahr einen Esslöffel Zwiebelsaft mit Honig geben. Die meisten Kinder mögen dieses natürlichen Hustensaft sehr gern. Kinder unter einem Jahr sollten jedoch auf keinen Fall Honig bekommen – Botulismusgefahr!

Wadenwickel helfen bei Fieber

Grundsätzlich ist eine erhöhte Temperatur bei einer Erkältung ein gutes Zeichen: Das Immunsystem arbeitet fleissig daran, die krank machenden Viren loszuwerden. Unterstützen Sie Ihren Körper dabei, indem Sie sich ins Bett legen, sich gut zudecken und ordentlich schwitzen – dabei sollten Sie natürlich viel trinken. Steigt das Fieber jedoch zu stark an, so können Wadenwickel helfen: Befeuchten Sie Tücher mit handwarmem Wasser und umwickeln Sie die Unterschenkel damit. Belassen Sie die Wadenwickel maximal für 10 Minuten am Körper.

Extra-Tipp: Ist die Erkältung nach vier Tagen noch nicht abgeklungen, sondern stattdessen sogar schlimmer geworden, haben Sie hohes Fieber und / oder Schmerzen im Brustbereich: Gehen Sie sofort zu einem Arzt!

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