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Familie / Familientipps

Die Stiftung «Fokus Familie» engagiert sich für benachteiligte Eltern und Kinder

Tipps und Hilfen für ein Leben mit knappem Budget

Stiftung «Fokus Familie»: Armut im reichen Land Schweiz? In dem vom Bundesamt für Statistik (BFS) im Jahr 2017 herausgegebenen Bericht «Familien in der Schweiz» ist zu lesen, dass hierzulande knapp ein Drittel aller Sozialhilfeempfänger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind. Vorwiegend Einelternhaushalte sind von einer Unterversorgung in elementaren Lebensbereichen betroffen. Hinzu kommen all die Fälle, in denen das Familieneinkommen nur knapp über den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe liegt und monetäre Hilfen deshalb nicht möglich sind. Damit all diesen Betroffenen wirkungsvoll geholfen werden kann, wurde vor einigen Monaten in Luzern die Stiftung «Fokus Familie» gegründet.

Projekte und Kurse, die nachhaltig wirken

Benachteiligten Familien effektiv helfen. Dieses wichtige Ziel war der Grundgedanke von Christian Bernet, Aaron Petermann und Thomas Huber. Die drei engagierten Männer wissen teils aus eigener Erfahrung was es heisst, als Familie mit wenig Geld auskommen zu müssen. Durch die eigenen Lebenserfahrungen und der heute allgegenwärtigen Thematik sehen die drei jungen Stifter es als dringliche Aufgabe an, Betroffene zu unterstützen und den jeweiligen Familien bei der Bewältigung des Alltags unter die Arme zu greifen. Hierbei soll es in erster Linie aber nicht um Geld gehen, sondern vielmehr um praktische Hilfen. Die Stiftung hat das Motto: «Nicht den Fisch geben, sondern das Fischen lehren.» Nützliche Einzelprojekte, sinnvolle Freizeitaktivitäten und gut durchdachte Programme spielen dabei eine grosse Rolle. So ist beispielsweise ein kostenloser Familien-Kochkurs geplant, der im kommenden Sommer beginnen soll. Gemeinsam werden Kinder und deren Eltern hier angeleitet, auch mit geringem Budget schmackhafte und gesunde Mahlzeiten zuzubereiten. Ein nützlicher Nebeneffekt dabei: Die teilnehmenden Familien lernen sich untereinander kennen und können so direkte Kontakte knüpfen. Die Stiftung hat sich bis dato mit dem eingebrachten Vermögen der Gründer finanziert und ist zur Zeit ebenfalls auf der Suche nach Spendengeldern.

Ideen-Werkstatt für Freiwilligenarbeit

Ein weiteres Projekt der Stiftung «Fokus Familie» ist der Aufbau einer Ideen-Werkstatt. Hier sollen sich Menschen treffen und miteinander ins Gespräch kommen können, die zum Beispiel Freizeitaktivitäten organisieren oder in anderer Weise für benachteiligte Familien aktiv werden möchten. Die Stiftung sieht sich dabei vor allem als Struktur- und nötigenfalls auch als Geldgeber, während die Ideen-Lieferanten sich um die Planung, Vorbereitung und Durchführung der jeweiligen Veranstaltung kümmern. Interessierte Helfer sind in diesem Bereich herzlich willkommen.

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