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Swipen, chatten, followen: Soziale Medien verführen zu Seitensprüngen

Fremdgehen hat Hochkonjunktur

Gemäss einer Studie hatten ein Drittel aller Schweizerinnen und Schweizer schon einmal einen Seitensprung. Viel mehr als noch vor 10 Jahren. Die sozialen Medien fördern diese Entwicklung.

27% aller Personen, die in einer festen Beziehung leben, haben schon einmal über den Zaun gefressen. Das besagt eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu wenig Sex, fehlende Aufmerksamkeit des Partners oder ganz einfach der Reiz des Verbotenen sind nur einige davon. Fremdgehen nimmt aber nicht zur zu, sondern wird auch zunehmend einfacher. Über Facebook, Insta und Snapchat lässt es sich herrlich einfach anbandeln; auf Tinder wirds per Fingerbewegung schnell intim.

Soziale Medien: Kontaktbörse und Überwachungszentrale

Des einen Freud, des anderen Leid: Mittels sozialer Medien lässt sich ein Techtelmechtel entspannt einfädeln. Man kann mit der oder den Angebeteten einfach in Kontakt treten und die verbotene Verbindung heimlich online ausleben. Den Kick so noch mehr steigern. Aber umgekehrt wird genau das vielen Seitenspringern zum Verhängnis. Gerade eifersüchtige oder misstrauische Partner haben einen erhöhten Kontrolldrang. Wer ist die neue «Freundin» auf Facebook? Wieso folgt meine Partnerin plötzlich einem mir unbekannten Mann auf Insta? Wird auf Fragen ausweichend geantwortet, greifen eifersüchtige Partner oft zur letzten Instanz – dem Handy-Check.

Vorsicht vor dem Handy-Check

«Wie hast du erfahren, dass er fremdgeht?» «Weil ich auf seinem Handy Nacktfotos seiner Exfreundin gefunden habe.» So klischiert sich diese Situation mittlerweile anhört, werden so oder ähnlich immer noch tagtäglich viele Fremdgänger entlarvt. Wer also etwas zu verbergen hat, sollte sein Handy im Auge behalten. Ohne aber zu stark von seinen Gepflogenheiten abweichen. Wer sein Smartphone abends immer am selben Platz in der Küche liegen lässt, sollte es nicht von einen Tag auf den anderen nur noch in der Hosentasche verwahren. Das lässt den Partner misstrauisch werden Und beim Duschen oder Schlafen ist Ihr Handy dem Zugriff des Partners so oder so schutzlos ausgeliefert. Was also tun um nicht entlarvt zu werden?

Auf Nummer sicher gehen und löschen, löschen, löschen

Wer also fremdgeht, fremdflirtet oder andere Dinge online betreibt, die dem Partner nicht gefallen könnte, muss Vorsicht an den Tag legen. Am einfachsten: Alles gleich löschen was gegen Sie verwendet werden könnte. Fotos, die man sich gerne ab und zu anschaut, können auf eine E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Das Tinder-Icon lässt sich auf dem Handy unauffällig in einem Order verstecken. Und der heimliche Flirt unter einem unauffälligen Decknamen im Adressverzeichnis abspeichern. Werden diese Kleinigkeiten beachtet, überstehen Sie den Handy-Check unbeschadet und haben Zeit um das Ganze weiterhin zu geniessen, die Angelegenheit ehrenhaft zu beenden oder sich für eine Seite zu entscheiden.

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