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Seelen- und Körperpflege: der Termin im Kosmetikinstitut

Warum im Arbeitsalltag Wellness oft zu kurz kommt…

Wer einer Vollzeit-Berufstätigkeit nachgeht, dazu vielleicht noch Partner oder Partnerin und Kinder hat, dem bleibt selten Zeit für ausgiebige Körperpflege. Das Minimalprogramm zur Aufrechterhaltung der Hygiene muss meist ausreichen, an Massagen, Maniküre, Pediküre, lange Stunden beim Friseur oder ähnliches ist oft nicht zu denken. Warum eigentlich? Körperpflege ist Seelenpflege.

Lange Tradition in allen Kulturen

Badeanlagen aus römischer Zeit, Pflegerituale bei Naturvölkern und Kosmetika aus dem Alten Ägypten zeigen recht deutlich, dass Körperpflege schon immer als ein soziales Event verstanden wurde und die Menschen sie genossen haben. Wer sich mit seinem eigenen Körper beschäftigt, ist weder Narzisst, noch selbstbezogen: Zu einem gesunden Körpergefühl gehört einfach die ausgiebige Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Und die muss nicht alleine und verschämt in den eigenen vier Wänden stattfinden, sondern kann gemeinsam genossen werden.

Gemeinsam Spass haben und sich pflegen

Warum eigentlich immer alleine zum Friseur gehen? Wird der Termin zeitgleich mit der besten Freundin oder einem guten Kumpel ausgemacht, kann man die Zeit doppelt geniessen. Anstelle sich mit dem Haarkünstler oder der Haarkünstlerin über den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Welt der Stars und Sternchen zu unterhalten, kann man sich mit den geliebten Menschen über wichtigere Dinge austauschen. Freundschaftspflege hat ihren festen Platz in gemeinsamen Saunabesuchen, im Spa und im Fitnessstudio. Und es müssen nicht immer nur Freunde und Freundinnen sein. Die Eltern, die erwachsenen Kinder und andere Menschen, die uns auf unserem Lebensweg begleiten, verlangen ebenfalls nach regelmässiger Aufmerksamkeit.

Montags in der Mittagspause Massage mit Jo, mittwochs nach Feierabend Maniküre mit Daniela

Feste Termine geben dem Alltag Struktur. In der schnelllebigen heutigen Zeit ist das wichtiger als je zuvor. Geh nie alleine essen, nannte Keith Ferrazzi seine Anleitung dazu, wie man Netzwerke im Alltag aufbaut und trotzdem jede Sekunde geniesst. Und er hat Recht. Zwischen Terminen kurz Atem schöpfen, nette Menschen treffen und sich selbst etwas gönnen macht Sinn. Allerdings sollte das aus anderen Gründen passieren als von Herrn Ferrazzi geschildert: Die Intention sollte gemeinsames Geniessen sein, nicht das Kontakte knüpfen für den Beruf. Und statt Essen gehen ist ein Termin im Massagestudio auch nicht schlecht.

Nicht jede Mode mitmachen

Ist es vielleicht nur eine Modeerscheinung unserer Zeit, dass man ständig sich selbst verschönern und verbessern will? Natürlich zielen die Angebote von Fitnessstudios, Kosmetikinstituten, Spass und Massagesalon darauf ab, einen Nerv zu treffen. Wer nur saunieren geht, weil es gerade «in» ist, tut sich selbst wenig Gutes und wird die Auszeit nur als weiteren belastenden Termin wahrnehmen. Statt dessen sollten wir uns fragen, was wir wirklich geniessen. Macht die Mitgliedschaft im Fitnessstudio auch noch Sinn, wenn niemand die erarbeiteten Erfolge in den sozialen Medien mitgeteilt bekommt? Müssen die neuen Gelnägel wirklich sein? Der Wellnesswahn schlägt über die Stränge, wenn er zum Zwang wird. Denn Zwang und Wohlgefühl, das passt nicht zusammen. So manchen Modetrend einfach mal nur an der Nachbarin bewundern ist manchmal auch Wellness.

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