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Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Vom Sinn und Unsinn der Silvestervorsätze

Für viele Menschen ist Silvester der optimale Zeitpunkt für gute Vorsätze. Sie überdenken das vergangene Jahr, machen sich Rückschläge und Niederlagen bewusst und beschließen dann: «Im kommenden Jahr soll alles besser werden!»

Typische Silvestervorsätze

  • Ich werde mich gesünder ernähren.
  • Ich werde mit dem Rauchen aufhören.
  • Ich möchte mehr Sport treiben.
  • Ich muss unbedingt 5, 10, 20 oder mehr Kilos abnehmen.
  • Ich werde mich nicht mehr so schnell aufregen, meinen Mitmenschen freundlicher begegnen, weniger Alkohol trinken, mit dem Hund häufiger Gassi gehen und so weiter und so fort.

Die meisten Menschen fangen dann sogar am 1. Januar an (vielleicht auch erst am 2.), halten mit Ach und Krach einige Tage durch, um ruckzuck in die gewohnten Verhaltensmuster zurückzufallen. Manche sind dann frustriert, andere finden nachvollziehbare Begründungen.

Warum Silvestervorsätze in 90 Prozent aller Fälle nicht funktionieren

Die meisten Absichten werden sehr spontan geäußert, sind nicht gut durchdacht und auch nicht konkret formuliert. Ob Rauchen, Trinken oder Sport: Oft sind es Themen, die Betroffene schon lange mit sich herumtragen. Von heute auf morgen soll sich nun alles ändern. Wie das genau funktionieren soll, bleibt unklar.

Wie werden Veränderungen wirklich möglich?

Wer etwas verändern möchte, muss nicht bis Silvester warten, sondern kann gleich beginnen. Durch das Warten bis zum Jahreswechsel wird es auch nicht einfacher, eher im Gegenteil! Zudem ist es wichtig, ein klares Ziel sowie den konkreten Weg dorthin zu planen. Die Formulierung muss unmissverständlich, messbar und realistisch sein.

Einige Beispiele:

  • Bevor ich mich aufrege, zähle ich bis zehn.
  • Um endlich mit dem Rauchen aufzuhören, hole ich mir Hilfe. Ich mache jetzt beim Therapeuten XY einen Termin.
  • Ab sofort werde ich täglich eine halbe Stunde spazieren gehen und keinen Fahrstuhl mehr benutzen, sondern alle Treppen zu Fuß bewältigen.

Leider hilft ein noch so perfekt formuliertes Ziel nichts, solange die Motivation nicht passt. Es ist also ganz wichtig, die eigene Motivation zu hinterfragen, die Formulierung des Ziels nochmals zu überdenken und gegebenenfalls anzupassen. Vielleicht möchten Sie ja gar nicht dreimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen, sondern nur mithilfe gezielter Gymnastik endlich Ihre Rückenschmerzen loswerden?

In diesem Sinne: Kommen Sie glücklich und gesund ins neue Jahr!

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