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Laut und bunt ins neue Jahr!

Geister vertreiben zum Jahresende

Am 31.12. startet nachts das neue Jahr. Für die meisten bedeutet das: Anstossen mit Sekt, Feuerwerk und Blei giessen. Wieso verpulvern wir Unmengen an lauten Böllern und Raketen? Welche Traditionen stehen hinter Silvester?

Abschied von bösen Geistern

Silvester zählt zu kirchlichen Traditionen. In der Nacht zum ersten Januar vertreiben weltweit alle Menschen böse Geister durch Lärm und Rauch. Früher wurden laute Peitschen und Schellen benutzt, um sehr lauten Krach zu erzeugen. In der heutigen Zeit begeistern Lichtspektakel Kinder und Erwachsene und das neue Jahr wird freudig begrüsst. Von der alten Tradition, böse Geister zu vertreiben, ist lediglich der Gedanke übrig geblieben, Vergangenes hinter sich zu lassen und mit den besten Vorsätzen neu anzufangen.

Namensvetter Papst Silvester I.

Silvester ist nach dem Papst Silvester I. benannt. Diesem Papst wurde nachgesagt, dass in seiner Nähe Ungläubige an Fischgräten erstickt seien. Dieser verstarb am 31.12.335 n.Chr., daher wird an diesem Tag Silvester gefeiert. Der Legende nach kann Fisch an diesem Abend deswegen nur mit Vorsicht zu geniessen. Viele Kulturen verzichten komplett vollständig auf den Verzehr von Fisch an diesem Abend.

Traditionell: Keine Arbeit und keine Wäsche aufhängen

In der früheren Zeit herrschte die Überzeugung, dass sich die Erde um ein Rad dreht, an dem die Sonne befestigt sei. An Silvester steht dieses Rad still, daher haben andere an diesem letzten Tag des Jahres ihre Arbeit ebenfalls ruhen zu lassen. Wäsche waschen und aufhängen ist an diesem Tag ebenfalls untersagt. Böse Geister würden sich vorrangig zur Wintersonnenwende aus den Ecken trauen. Der Sturmgott Wotan verjagt diese Geister in der Silvesternacht mit seinem Heer. Damit das erfolgreich funktioniert, ist das Wäsche aufhängen untersagt gewesen bei den alten Völkern, damit das Heer problemlos durchziehen konnte.

Geister verjagen und das neue Jahr begrüssen

In der heutigen Zeit kennt kaum noch jemand die Geschichte von Papst Silvester I.. Der erste Tag ist nach wie vor ein Feiertag und das Krach machen ist nach wie vor Tradition. Das Geknalle von Böllern macht den meisten Menschen Spass und kaum einer verbindet damit das Verjagen böser Geister. Allerdings spielt durchaus eine wichtige Rolle, das neue Jahr mit Glück und guten Vorsätzen zu starten.

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