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Fremdgehen hat Hochkonjunktur: Das freut vor allem Privatdetektive

Jeder dritte Schweizer in einer festen Beziehung ist schon einmal fremdgegangen

Das besagt eine repräsentative Studie im Auftrag des Amts für Gesundheit. Wie viele dabei aber schon erwischt worden sind, ist unbekannt. Fakt aber ist: Privatdetekteien erhalten immer mehr Aufträge von vermeintlich gehörnten Partnern.

Der Partner beschäftigt sich plötzlich viel mehr als sonst mit dem Handy? Schiebt mehrmals die Woche Überstunden? Oder kümmert sich plötzlich intensiv um sein Aussehen? Diese Anzeichen müssen nichts bedeuten, können aber auf eine Affäre hindeuten. Ist das Misstrauen erst mal gesät, versuchen Betroffene ihre Vermutungen zu beweisen. Bringen eigene Nachforschungen nichts, werden immer öfters Privatdetektive hinzugezogen.

Das Geschäft mit der Untreue

Vermutet man eine Affäre des Partners, kann ein Privatdetektiv Klarheit bringen. Max Steiner, Geschäftsführer der Basilisk Detektei GmbH sagt gegenüber der Zeitschrift 20Minten, dass er zu rund 60 Prozent Untreuen auf der Spur ist. «In den letzten drei Jahren hat sich die Anzahl verdreifacht.» Die gute Auftragslage führen die Detektive auf die sozialen Medien zurück. Mittels Facebook, Insta, Tinder und Chats können schnell neue Kontakte geknüpft, gepflegt und ausgebaut werden.

Observationen durch Private sind legal

Hat ein Privatdetektiv einen Auftrag angenommen, observiert der den Lebensgefährten oder falls bekannt, auch dessen Affäre. Private Ermittlungen und Observationen sind nicht illegal und bedeuten keine Verletzung der Privatsphäre. Oft sind die Zweifel der Klienten berechtigt. Privatdetektive erwischt die Fremdgänger meist am Wochenende im Ausgang oder beim Spazieren. Und wenn die Leidenschaft überhandnimmt auch mal im Busch oder im Auto.

Nach dem Abschluss des Auftrags erhält der Klient einen ausführlichen Bericht der allenfalls mit Fotos oder Videomaterial ergänzt wird.

Harmoniesucht führt zum Fremdgehen

Viele verunsicherte Partner suchen auch Hilfe bei Paartherapeuten. Gegenüber 20 Minuten argumentiert Psychologe Rainer Grunert, dass die Zunahmen an Seitensprüngen mit der Harmoniesucht der Schweizer zusammenhänge: «Paare hintergehen einander deswegen lieber, als offen über ihre Konflikte zu reden.»

So oder so: Seitensprünge, Fremdgehen oder heimlich Affären sind ein heikles Thema, das viel Leid verursachen kann. Sollte es dennoch dazu kommen, sollte grösste Vorsicht walten. Und statt das Schäferstündchen im Freien oder im Auto abzuhalten, ist es besser ein Zimmer privater Anbieter zu mieten.

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