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Engadin – Die Wiege des Schweizer Wintertourismus

Allegra!

Unvergessliche Landschaften, Skipisten und Kurorte. Das Engadin ist das Ferienparadies in Graubünden, vor allem bekannt für seine vielen Wintersportmöglichkeiten.

Diesen Winter feiern St. Moritz, das Engadin und die Schweiz 150 Jahre Wintertourismus! Dieser begann Mitte der 1860er Jahre in St. Moritz und Davos.

Wer öfters ins Engadin reist kennt sicher die Badrutt-Legende, die erklären will, wie in St. Moritz der Wintertourismus erfunden wurde: Johannes Badrutt war Gründer des ersten grossen Hotels in St. Moritz. Er errichtete 1856 das Engadiner Kulm, das heute noch steht. Acht Jahre später, 1964, lief der Sommertourismus bereits auf hohen Touren. Vor allem unter englischen Adligen, Akademikern und wohlhabende Bürgern wurden die Schweizer Alpen ein beliebtes Reiseziel.

Im Herbst 1864 lud Johannes Badrutt vier englischen Gäste ein, Weihnachten in St. Moritz zu verbringen. Er wettete mit ihnen, dass sie sogar im Winter auf seiner Terrasse in kurzen Ärmeln die Sonne geniessen könnten. Die vier Herren, die ersten Wintertouristen der Alpen, blieben tatsächlich bis Ostern. Zurück in ihrer Heimat schwärmten sie dermassen von den Schweizer Alpen, dass der Wintertourismus seinen Anfang nahm.

Mit dem steigenden Wintertourismus begann auch der Wintersport zu boomen. Vor allem Curling, Eislauf und Hockey waren sehr beliebt. 1935 wurde der erste Skilift der Schweiz in St. Moritz gebaut.

Das Engadin ist übrigens eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas. Wegen seiner Höhenlage dauert der Winter im Oberengadin fast zwei Drittel des Jahres. Aber bei dem vielfältigen Angebot an Wintersportarten stört das überhaupt nicht.

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