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title: "Digitale Unterstützung im Betrieb: So kommen KMU zu Mediamatik-Talenten"
date: 2026-05-07
author: "Simone Töllner"
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# Digitale Unterstützung im Betrieb: So kommen KMU zu Mediamatik-Talenten

****Website, Social Media, Content, Präsentationen – die digitalen Aufgaben in Unternehmen wachsen stetig. Gerade in KMU fehlen jedoch oft Zeit und Ressourcen, um diese Bereiche konsequent zu bearbeiten. Der** [**Lehrbetriebsverbund ICT-BZ**](https://www.ict-bz.ch/lehrbetriebsverbund) **bietet hier eine Lösung: Er vermittelt** [**Mediamatiker-Lernende**](https://www.ict-bz.ch/berufsbilder) **an Betriebe und entlastet diese bei vielen administrativen Aufgaben rund um Ausbildung, Koordination und Organisation. So erhalten Unternehmen einen einfachen Zugang zu digitalem Know-how, ohne eigene komplexe Ausbildungsstrukturen aufbauen zu müssen.****

## Digitale Allrounder für den Unternehmensalltag

Mediamatikerinnen und Mediamatiker bewegen sich zwischen Kommunikation, Gestaltung und Technologie – von der Erstellung von Social-Media-Inhalten über Webpflege bis hin zu Foto-, Video- und Grafikarbeiten. Damit decken sie genau jene Aufgaben ab, die in vielen Betrieben anfallen, aber oft nicht priorisiert werden.

Das Berufsbild ist bewusst vielseitig angelegt und umfasst unter anderem Marketing- und Kommunikationsmassnahmen, die Umsetzung von Webauftritten sowie die Betreuung digitaler Kanäle. Gleichzeitig bringen die Lernenden aktuelles Wissen aus Ausbildung und Praxis mit und stärken so die digitale Entwicklung im Unternehmen.

![](https://www.marktindex.ch/wp-content/uploads/2026/05/65-Bilderserie_ICT_Switzerland-43-1024x683.jpg)Mediamatikerinnen und Mediamatiker bewegen sich zwischen Kommunikation, Gestaltung und Technologie.## So funktioniert der Lehrbetriebsverbund konkret

Der Lehrbetriebsverbund ICT-BZ wurde 2020 von der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz gegründet und besetzt seither jährlich zwischen zwei und fünf Mediamatik-Lehrstellen.

Der zentrale Unterschied: Die Lernenden sind nicht im Einsatzbetrieb angestellt, sondern beim [Lehrbetriebsverbund ICT-BZ](https://www.ict-bz.ch/lehrbetriebsverbund). Die Betriebe fungieren als Einsatzorte und integrieren die Lernenden in ihren Arbeitsalltag.

Nach einem Basissemester mit Schwerpunkten wie Fotografie, Video, Design, Web und Kommunikation setzen die Lernenden ihre Ausbildung in einem Betrieb fort. Während der gesamten Lehrzeit absolvieren sie maximal zwei Einsätze in höchstens zwei verschiedenen Betrieben. Der Einsatz erfolgt in der Regel an drei Tagen pro Woche, ergänzt durch Berufsschule und überbetriebliche Kurse.

Für Unternehmen entsteht dadurch ein klar strukturierter und gleichzeitig flexibler Einsatz. «Die Mediamatik lernende Person kommt in den Betrieb und erhält dort die praktische Erfahrung – alles andere rund um die Ausbildung übernehmen wir», erklärt David Tassi, Geschäftsführer ICT Berufsbildung Zentralschweiz.

![](https://www.marktindex.ch/wp-content/uploads/2026/04/Lehrbetriebsverbund-1024x826.jpg)Der Lehrbetriebsverbund ICT-BZ wurde 2020 von der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz gegründet und besetzt seither jährlich zwischen zwei und fünf Mediamatik-Lehrstellen.## Minimaler Aufwand, klarer Nutzen

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Entlastung der Betriebe. Weder administrative Aufgaben noch schulische Koordination müssen intern übernommen werden. «Die Betriebe brauchen keine Bildungsbewilligung und keinen Berufsbildner vor Ort – sie konzentrieren sich auf das Fachliche», so Tassi.

Der Einsatz erfolgt über einen Dienstleistungsvertrag, der Lernende bleibt beim Verbund angestellt und erscheint nicht in der eigenen Lohnbuchhaltung. Für Unternehmen fühlt sich das Modell damit eher wie eine externe Unterstützung an – mit dem Unterschied, dass gleichzeitig Nachwuchs aufgebaut wird.

Aktuell sind **14 Lernende** in **9 Kooperationsbetrieben** im Einsatz. Für Unternehmen bedeutet das konkret: kein Rekrutierungsprozess, sofort einsetzbare Unterstützung und eine professionelle Begleitung. Für die Lernenden wiederum bietet das Modell einen strukturierten Einstieg in den Berufsalltag, individuelle Förderung sowie Einblicke in unterschiedliche Unternehmen und Arbeitsweisen.

![](https://www.marktindex.ch/wp-content/uploads/2026/05/Mediamatikerin_Mobiliar-1024x683.jpg)Aktuell sind 14 Lernende in 9 Kooperationsbetrieben im Einsatz.## Ein Modell mit Perspektive

Der Lehrbetriebsverbund versteht sich bewusst als Einstieg. Ziel ist es, Betriebe schrittweise an die Ausbildung heranzuführen und Hemmschwellen abzubauen.

«Im Idealfall macht ein Betrieb diese Erfahrung ein- oder zweimal – und entscheidet sich danach, selbst auszubilden», sagt Tassi.

Gerade für Branchen wie Gastronomie, Hotellerie oder kleinere Dienstleistungsunternehmen, in denen digitale Aufgaben zunehmend wichtiger werden, eröffnet das Modell neue Möglichkeiten.



David Tassi spricht über die ICT-Berufsausbildung: Zwischen Nerd-Image und digitaler Zukunft













[![David Tassi spricht über die ICT-Berufsausbildung: Zwischen Nerd-Image und digitaler Zukunft](https://i.ytimg.com/vi/Zez0DaL7dU8/0.jpg)  
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## Jetzt digitale Kompetenzen aufbauen

Viele Unternehmen stehen heute vor der gleichen Frage: Wer übernimmt die digitalen Aufgaben im Betrieb? Wer kümmert sich um Inhalte, Kanäle und Präsenz – ohne bestehende Strukturen zu überlasten? Der Lehrbetriebsverbund ICT-BZ bietet darauf eine konkrete Antwort.

**Interessierte Unternehmen können sich direkt beim ICT-BZ melden und unverbindlich prüfen, wie ein Mediamatiker-Lernender im** [**eigenen Betrieb**](https://www.ict-bz.ch/ausbilden) **eingesetzt werden kann.**