Seit über 20 Jahren steht die SISTO GmbH für Qualität, Sicherheit und persönliche Beratung im Bereich Garagentore und Haustüren. Mit Geschäftsführer Roger Miazzo hat das Familienunternehmen einen erfahrenen Branchenkenner an der Spitze, der den Betrieb gemeinsam mit den Stocker-Geschwistern in eine digitale und dennoch familiär geprägte Zukunft führt.
Interview: Ronnie Hürlimann
Herr Miazzo, für alle, die SISTO noch nicht kennen: Was genau macht Ihr Unternehmen, und wofür steht der Name SISTO?
Die SISTO wurde ursprünglich von Frau Sigrist und Herrn Stocker gegründet – daher auch der Name. Seit über 20 Jahren sind wir erfolgreich in den Bereichen Garagentore und Haustüren tätig und bereits ebenso lange Regionalpartner der Hörmann AG.





Sie haben 2021 die Geschäftsführung übernommen – wie haben Sie den Übergang in dieses traditionsreiche Familienunternehmen erlebt?
Natürlich ist es nie einfach, einen Betrieb zu übernehmen. Neue Ideen treffen dabei zwangsläufig auf eingespielte Gewohnheiten. Doch schon nach kurzer Zeit – und dem Rückzug von Herrn Stocker sen. – konnten wir viele meiner Vorstellungen erfolgreich ins Tagesgeschäft integrieren.
SISTO ist seit über 20 Jahren am Markt. Was hat sich in dieser Zeit im Bereich Tore und Antriebe am stärksten verändert?
Früher reichte es, wenn ein geschickter Handwerker mit einem kleinen Bus und Werkzeug unterwegs war, um ein Kipptor oder einen Antrieb einzubauen. Heute ist die Vielfalt an Toren riesig. Unsere Monteure müssen nicht nur mechanisch versiert sein, sondern auch viel Know-how in der Elektrotechnik mitbringen.
Der Schritt vom Einmannbetrieb zur GmbH mit acht Mitarbeitenden und eigener Ausstellung ist beachtlich. Wo liegen für Sie die grössten Erfolgsfaktoren dieser Entwicklung?
Wir haben von Anfang an grossen Wert auf enge und persönliche Kundenbeziehungen gelegt. In einem kleineren Unternehmen ist es einfacher, individuell auf Bedürfnisse einzugehen. Genau das hat uns geholfen, einen treuen und stetig wachsenden Kundenkreis aufzubauen.
SISTO ist ein Familienunternehmen. Was bedeutet diese familiäre Basis für die Unternehmenskultur und die Kundenbeziehungen?
Drei der Stocker-Geschwister arbeiten nach wie vor im Betrieb oder sind neu beteiligt. Das sorgt für eine enge Zusammenarbeit im Alltag – geprägt von einem starken Zusammenhalt unter dem Motto: «Alle für einen.»

Ihr Leitmotiv betont die individuelle Beratung. Wie gelingt es Ihnen, die Wünsche der Kundschaft in massgeschneiderte Lösungen zu übersetzen?
Unsere Kundinnen und Kunden haben immer die gleichen Ansprechpartner. Dadurch können wir direkt, persönlich und kompetent beraten. Viele Gespräche vor Ort führe ich selbst und erstelle auch einen Grossteil der Angebote. Das garantiert kurze Wege und effiziente Abläufe.
Seit 20 Jahren ist SISTO Fachpartner von Hörmann Schweiz AG. Welche Bedeutung hat diese Partnerschaft für Ihr Unternehmen?
Sehr viel. Hörmann ist der führende Anbieter von Garagentoren und Türen. Wir profitieren von ständigen technischen Innovationen, einer enormen Produktvielfalt und hoher Qualität. Hinzu kommen regelmässige Weiterbildungskurse, die unser Team stets auf dem neuesten Stand halten und unseren Kunden Professionalität garantieren.

Sie selbst bringen viel Erfahrung im Bereich Tore und Antriebe mit. Welche Impulse konnten Sie seit Ihrem Einstieg setzen?
Ich habe einige veraltete und zeitintensive Abläufe vorgefunden. Gemeinsam mit den Stocker-Geschwistern und dank meiner Erfahrung konnten wir vieles modernisieren und vereinfachen. Das entlastet uns im Alltag spürbar und sorgt dafür, dass unsere Prozesse heute deutlich effizienter sind.
Digitalisierung und Automatisierung schreiten auch im Bauwesen voran. Welche Entwicklungen prägen die Zukunft der Branche – und wie bereitet sich SISTO darauf vor?
Wenn ich 30 Jahre zurückblicke, ist die Veränderung enorm. Früher lief vieles mit Handskizzen, Post oder Fax. Heute geschieht alles digital – von der Kundenakte bis zur Kommunikation. Auch die Produkte selbst sind längst digital: Garagentore oder Haustüren lassen sich heute per Smartphone oder Smart Home steuern. Wir investieren deshalb gezielt in unsere IT, um den Anschluss an diese rasanten Entwicklungen zu halten.
Wenn Sie einen Blick in die Zukunft wagen: Wo möchten Sie die SISTO GmbH in den kommenden zehn Jahren sehen?
Wir wollen bewusst nicht zu stark wachsen, um die persönliche Nähe zu unseren Kunden zu bewahren. In zehn Jahren wünsche ich mir, dass SISTO weiterhin als stabiles, regional verankertes Unternehmen wahrgenommen wird – und dass ich die Geschäftsleitung dann vertrauensvoll an die Stocker-Geschwister übergeben kann.







