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Burg Riom und Parc Ela

Savognin Bivio Albula intakte Natur, romanische Dörfer und gelebte Kultur

Die Ferienregion Savognin Bivio Albula im Herzen Graubündens ist zu jeder Jahreszeit ein wunderschönes und erlebnisreiches Ausflugs- oder Ferienziel. In dieser kinderlieben Region werden sich ganz besonders Familien wohlfühlen.

Ein besonderes Highlight erwartet alle, die sich für Kultur und Geschichte interessieren: Auf einer Höhe von 1257 m.ü.M. liegt das kleine Dorf Riom, welches vor allem durch seine Burg bekannt ist und erstmals im Jahre 841 urkundlich erwähnt wurde.

Burg Riom

Der Königshof, welcher sich im 9. Jahrhundert in Riom befand, gehörte Kaiser Arnulf von Kärnten. In der Mitte des 9. Jahrhunderts verschenkte dieser ihn jedoch an einen Herrn namens Ruppert, über den nichts weiter bekannt ist. Ruppert übergab seinen Besitz 904 tauschweise an das Kloster Lorsch, einer Benediktinerabtei in Südhessen. In der Folge gelangte der Hof in den Besitz der Herren von Wangen-Burgeis aus dem Vintschgau. Diese sollen die Erbauer der Burg Riom, des grössten spätmittelalterlichen Bündner Profanbaus, gewesen sein. Die Burg an der alten Römerstrasse wurde etwa 1250 gegründet und kam wenig später in den Besitz des Bistums Chur. Im Jahre 1552 konnte sich das Tal von der Herrschaft des Bistums freikaufen. In der Folgezeit diente die Burg erst als Tagungsort, später als Gefängnis. Riom brannte zweimal fast vollständig nieder, zuletzt 1864. Zum Wiederaufbau nach dem verheerenden Dorfbrand wurde sämtliches Holz der Festung genutzt. Die Burgruine fand fortan kaum noch Beachtung. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden erste Konservierungsmassnahmen unternommen, veranlasst vom Schweizerischen Burgenverein. In den 70er Jahren bekam die Burg ein neues Dach, welches 1977 fertiggestellt wurde.

Ihre heutige Bedeutung als Austragungsort des alljährlich stattfindenden Origen Festival Cultural verdankt die Burg Riom dem Churer Architekten Marcel Liersch, der den historischen Gemäuern durch einen Umbau neues Leben einhauchte: Die Burg beherbergt heute ein Theater mit 220 Plätzen. Bei dem Umbau wurde streng darauf geachtet, dass alle Bauten reversibel sind und die historische Bausubstanz so wenig wie möglich beeinträchtigt wurde.

Savognin

Origen Festival Cultural

Das Festival in der Burg Riom ist einzigartig im Alpenraum. Das Theater wird unter anderem vom Förderverein Pro Origen unterstützt. Der Verein fördert vor allem die Theaterproduktionen des Kulturfestivals. Er unterstützt aber auch den Ausbau der Burg. Ab Oktober finden Sie auf der informativen Webseite des Origen Festival Cultural den Winterspielplan.

Die Burg ist nur während Veranstaltungen geöffnet. Ein Besuch des kleinen Dorfs Riom und seiner Burg lohnt sich dennoch

Ferienregion Savognin

Natürlich ist ein Besuch dieser wunderschönen Bergregion nicht nur für Kunstliebhaber und an Geschichte interessierte Gäste zu empfehlen. Sobald der erste Schnee gefallen ist, zieht es die Wintersportler hierher. Von Frühling bis Herbst finden dagegen Wanderer und Biker ihr Paradies. Die Region Savognin Bivio Albula ist besonders bei Familien beliebt. Das Ausflugsziel mitten im grössten Schweizer Naturpark, dem Parc Ela, bietet allen Naturfreunden einen genussreichen und erholsamen Aufenthalt.

Das sind nur ein paar, der vielen Vorzüge, dieser herrlichen Region:

Parc Ela, der grösste Schweizer Naturpark umfasst die vielseitige Landschaft der Alpenpässe Julier, Albula und Septimer. Hier findet man intakte romanische Dörfer, ursprüngliche Natur und gelebte Kultur. Die Region ist dreisprachig: Deutsch, Italienisch und Romanisch.

  • Im Sommer lädt der kühle Lai Barnagn zum Baden ein. Der glasklare Badesee hat angenehme Temperaturen und es wird alles geboten, was zu einem gemütlichen Sommertag gehört: Es gibt eine grosse Liegewiese, ein Kiosk sorgt für die Verpflegung und auch Sonnenschutz oder Schwimmhilfen kann man hier bekommen.
  • Wer nicht auf eigene Faust losziehen möchte, kann sich geführten Wander- oder Biketouren anschliessen. Ausserdem werden regelmässig Wildbeobachtungstouren angeboten. Vielleicht werden Sie nicht die berühmten Bündner Steinböcke Gian und Giachen antreffen, aber sehr wahrscheinlich ihre Verwandten sehen können.
  • Im Surses und im Albulatal hat man sich ganz auf Familien eingestellt. Für Jung und Alt werden neben den Naturerlebnissen viel Sport, Erholung, Spiel und Spass angeboten.
  • Neben Riom warten noch viele weitere kleine Bergdörfer mit ihrem ganz eigenen Charme auf Besucher. Sie liegen zwischen 1’000 und 1’800 m.ü.M. und sind alle sehenswert. Erleben Sie in den hübschen, gepflegten Dörfern eindrückliche Bergpanoramen, kleine Kirchen und beeindruckende Burgen aus dem Mittelalter.

Savognin

Savognin, der Hauptort der Region, liegt beidseitig des Flusses Julia. Die sehenswerte Brücke, die beide Teile verbindet, könnte wohl viel berichten: auch sie stammt nämlich noch aus dem Mittelalter. Im Sommer geniessen die Besucher Savognins das reizarme Klima mit relativer Trockenheit. Der südliche Einfluss ist stark zu spüren. Hier kann man sich über deutlich mehr Sonnenstunden freuen, als in vielen anderen Gebieten der Schweiz. Im Winter gibt es ausreichend Schnee, dann locken Skipisten und spezielle Fun-Zonen die Wintersportler an. Bis zu 200 m breit sind die Skipisten und über 80 km Pisten bieten sowohl Anfängern als auch Könnern alles, was es für einen gelungenen Tag im Schnee braucht. Ein Tipp für Familien: Im Kinderland, mitten im Dorf werden schon die Jüngsten liebevoll an den Skisport herangeführt. Professionelle Kinderskilehrer unterrichten die Kleinsten. Und wer sich mit dem Skisport nicht anfreunden mag, findet 45 km gepfadete Winterwanderwege vor.

Savognin

Weitere Informationen:
Savognin Tourismus, Telefon 081 659 16 16
Webseite www.savognin.ch


Text: Sabine Itting

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